Interview mit Tanja Lenke

she.preneur, die Unternehmerinnen-Community 

Du bist Online-Unternehmerin oder willst es werden? Dann kommst du wohl kaum um Tanja Lenke und ihre she.preneur Community herum.

Überall wird davon erzählt und Tanja hat es tatsächlich geschafft – sie hat mittlerweile 6-stellige Jahresumsätze und hilft mit ihren Coachings und Retreats anderen Frauen, die gleichen Erfolge zu feiern. Doch wie du dir sicher vorstellen kannst, ist das kein Selbstläufer. Tanja unterstützt mit vielen tollen Initiativen, doch umsetzen musst du es letztlich immer noch selbst. Lass dich vom Interview inspirieren. Wir schauen gemeinsam hinter die Kulissen und Tanja hat super Tipps parat, welche typischen Fehler du unbedingt bei der Gründung vermeiden solltest. Viel Spaß!

Podcast – Annie und die starken Frauen

Hör zu und lass dich inspirieren von tollen Frauen wie Tanja!

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Show Notes

Alles auf einen Blick – die Links aus dem Podcast.

Tanjas Website

Mehr über Tanja und ihr Business findest du hier.

she-preneur Community

Vernetze dich mit anderen selbstständigen Frauen.

Einfach mal machen

Wenn du erst einmal angefangen hast, bist du quasi schon fast am Ziel. Jetzt heißt es Fokus und Durchhalten. Das Wichtigste: Lass dich nicht vom Weg abbringen und konzentriere dich auf dein Business. Du hast sicher viele tolle Ideen, doch mach eins nach dem anderen, sonst machst du von allem ein bisschen und schließt nichts richtig ab. Je eher du etwas schaffst, wovon deine Kunden profitieren, je eher kannst du wertvolles Feedback sammeln und Stück für Stück deine Leistungen ausbauen. In der she.preneur Community kannst du dich mit über 4.500 anderen tollen selbstständigen Frauen austauschen. Netzwerk ist das Wichtigste überhaupt, um einander zu helfen und voneinander zu lernen. Fang an – Heute – keine Ausrede – einfach mal machen. Was soll denn
schon passieren?

Video – Annies YouTube-Kanal

Das Interview mit Tanja gibt es auch auf meinem Frau Schnabelkraut YouTube-Kanal.

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Fragen & Antworten

Du möchtest die Kernaussagen noch einmal auf einen Blick? Du magst lieber Lesen als Zuhören? Kein Problem. Hier findest du das für dich aufbereitete Transkript der Podcast-Folge. Viel Spaß beim Nachlesen.

[00:42] Wer bist du und was machst du?

Ich bin die Gründerin von Shepreneur und ich helfe selbstständigen Frauen dabei, ein profitables und skalierbares Business aufzubauen. Ich habe 2016 gestartet. Daraus ist dann ein Onlinebusiness entstanden – noch viel mehr, als ich mir am Anfang überhaupt vorgestellt habe. Jetzt helfe ich Frauen dabei, Ähnliches zu erreichen und auch finanziell unabhängig zu sein. Den eigenen Lifestyle zu leben und sich diesen nicht nur zu wünschen, sondern in die Umsetzung zu gehen.

[02:00] Was genau ist Shepreneur? Wie muss ich mir das vorstellen?

Die ursprüngliche Idee war, selbstständige Frauen miteinander zu vernetzen. Ich habe gemerkt, dass viele selbstständige Frauen einfach allein zu Hause sitzen und vor sich hin arbeiten. So war es auch bei mir, als ich mich als Freelancerin selbstständig gemacht habe.

Wenn man allein arbeitet, fragt man sich: Ist das jetzt gut genug? Kann ich damit rausgehen? Das habe ich von mehreren Frauen gehört, die mich damals kontaktiert haben. Sie wollten Tipps zur Selbstständigkeit und Antworten auf Fragen wie: Wie gründe ich? Wie kalkuliere ich meine Preise? Wie schreibe ich meinen Businessplan? Daraus ist dann die Shepreneur Community entstanden. Mittlerweile sind es fast 5000 Frauen auf Facebook. Neben der Community habe ich noch Gruppen, die intensiver sind im Austausch.

[05: 43] Bist du auf ein bestimmtes Businessmodell beschränkt? Sind es vor allem Onlineunternehmer oder kann ich auch mitmachen, wenn ich einen Friseurladen eröffnen möchte?

Am Anfang habe ich tatsächlich gesagt, dass ich beides anbiete: online und offline. Heute sage ich: Ich helfe in der Online-Sichtbarkeit – egal, ob du dich als Expertin positionieren möchtest oder als Speakerin gebucht werden willst. Ich glaube, heutzutage ist es wichtig, dass wir eine Online-Präsenz haben, weil keiner mehr im Telefonbuch blättert.

[06:53] Welche Vorteile bringt eine Community wie Shepreneur?

Ich glaube, es ist wichtig, Unterstützung und Begleitung zu haben und auch jemanden, dem ich Fragen stellen kann. In die Umsetzung muss man natürlich selbst gehen. Das Business baut sich nicht von allein auf. Ich muss Ratschläge annehmen. Ich muss ganz viel ausprobieren, Fehler machen und schauen: Was kann ich daraus lernen?

In der Shepreneur Community zeige ich nicht, wie du dir ein Online-Kurs aufbaust, weil ich glaube, dass man erst eine Community braucht, um einen Kurs erfolgreich verkaufen zu können. Ich schaue immer, wo die Person gerade steht. In vielen Fällen ist es noch nicht möglich, direkt mit einem eigenen Kurs oder Programm zu starten, obwohl das von vielen Anbietern so verkauft wird. Wenn man noch keine Community und viele Kontakte hat, wäre der erste Schritt in den 1-zu-1-Austausch zu gehen und zu schauen: Wer sind eigentlich die Personen, mit denen ich gerne arbeiten möchte? Mit wem macht es mir Spaß zu arbeiten, mit wem nicht? Es geht darum, erst mal in den Austausch zu gehen. Die Schritte dazu zeige ich dir in der Community.

Ich höre das ganz oft, dass Leute sagen: „Ich möchte nicht bei eins anfangen. Meine Community wächst nicht. Das macht überhaupt keinen Spaß.“ Es ist wichtig da auch noch mal umzudenken und zu sagen: Cool, da sind 100 Leute oder 50 Leute, die mir folgen, die Interesse an meinem Thema haben, die mich oder meine Inhalte und mich toll finden. Wie cool ist das denn? Da sind 50 potenzielle Kunden! Also nicht immer mit anderen vergleichen, die jetzt schon weiter sind und die viel Geld verdienen.

[14:39] Gibt es etwas, was im Nachhinein ein großer Fehler war bzw. ein Aha-Moment?

Ein riesengroßer Fehler war, eine Membership aufzubauen, ohne eine Community zu haben. Ich war einfach von diesem Membership-Geschäftsmodell begeistert. Man ist nah dran an der Community, und mir macht auch der Austausch mit der Community Spaß.

Wenn ich noch einmal von vorne anfangen würde, würde ich einiges anders machen. Ich würde wahrscheinlich mit 1-zu-1 Coachings anfangen, eine Gruppe aufbauen und dann mehr und mehr am Aufbau der Community arbeiten. Ich bin mit 23 tollen Frauen gestartet, die teilweise auch heute noch mit dabei sind – und im Schneckentempo gewachsen. Das war echt anstrengend.

[16:57] Du hast angedeutet, dass du dein Geschäftsmodell erweitert hast. Wie hast du den jeweils nächsten Fokus gefunden?

Durch meine Kunden tatsächlich. Sie haben gefragt: Kannst du mir zeigen, wie man eine Membership aufbaut?? Kannst du mir X beibringen? Können wir daran arbeiten? Und daraus haben ich immer wieder neue Produkte entwickelt. Und ich entwickle auch meine Kunden immer weiter. Das heißt, ich habe meine Kunden im Shepreneur Insider Club in einer Mitgliedschaft. Wer schneller vorankommen möchte, kann in das Gruppen-Coaching kommen. Dort geht es einen Schritt weiter: Wie viel Umsatz möchtest du machen? Und wie können wir das gemeinsam erreichen?

[21:18] Wie haben sich deine Preise mit der Zeit verändert?

Annie: Du hast gesagt, deine Mitgliedschaft hat anfangs 19 Euro gekostet, und davon konntest du nicht leben. Du kommst aus dem Freelancer-Bereich. Wie bist du mit den unregelmäßigen Einnahmen umgegangen?

Tanja: Ich hatte ganz am Anfang tatsächlich noch einen Freelancer-Job für ein Unternehmen, um gut über die Runden zu kommen. Parallel habe ich viel in meine Membership also meinen Onlinebusiness- Aufbau investiert. Durch die Erfolge mit meinen Kunden wurde ich zunehmend selbstbewusster. Auch in der Zusammenarbeit mit meinem Team wurde ich immer selbstbewusster und habe dann Schritt für Schritt meine Preise erhöht. Erst auf 49 Euro, dann 69 Euro. Heute kostet die Membership 97 Euro und man kann sie nur noch für ein ganzes Jahr kaufen, Ich stehe natürlich mehr dahinter. Ich weiß, dass das, was ich anbiete, funktioniert. Und ich weiß auch, dass man innerhalb von einem Monat keine Ergebnisse erwarten kann.

[24:17] Hast du eine Erfolgsstory, die du mit uns teilen kannst?

Da gibt es so viele. In meiner Mastermind habe ich eine Frau, mit der ich im Jahr 2018 angefangen habe zu arbeiten. Sie hat ihren Umsatz in diesem Jahr verdreifacht. Die Erfolgsfaktoren waren konsequenter am Business zu arbeiten, wirklich dranzubleiben, strategischer vorzugehen, sich wirklich zu überlegen: Was mache ich und wann mache ich das? Und was ist mein Ziel dahinter? Was möchte ich damit erreichen? Und sich dann auch Unterstützung zu holen. Ich glaube, das waren die drei Komponenten. Und dann gab es noch eine vierte: an sich selbst zu glauben!

[28:05] Was bedeutet finanzielle Freiheit für dich?

Finanzielle Freiheit bedeutet für mich, dass ich meine Entscheidungen treffen kann, ohne dass ich darüber nachdenken muss, ob ich genug Geld dafür habe. Das Thema Internationalität ist mir sehr wichtig. Ich habe viele Jahre auch im Ausland gewohnt und ich habe auch mal in den USA gelebt. Daher weiß ich, dass man von den Amerikanern super viel im Bereich Businessaufbau lernen kann. Und da einfach zu sagen: Ich mache das jetzt. Ich investiere und habe keine Bauchschmerzen dabei, sondern ich investiere, weil ich Vertrauen habe und weiß, das kommt zurück. Ich lerne und wachse. Das ist für mich eine finanzielle Freiheit.

[31:28] Hast du dir auch schon von Anfang Unterstützung geholt?

Es hat länger gedauert, in mich selbst zu investieren als in andere. Ich habe auch gedacht, das kann ja alles allein. Ich habe BWL studiert, ich habe zwei Startups mit aufgebaut, ich brauche keine Unterstützung. Als erstes habe ich in meine Grafikerin investiert, weil ich es auch gerne schön mag. Ich habe es allein probiert, aber es sah alles nicht so toll aus. Dass ich eine Perfektionistin bin, hat mir beim Auslagern geholfen. Ich habe jemanden, der etwas besser macht in einem Bereich.

Die Social Media Managerin ist 2016 als nächstes dazugekommen. Da habe ich gemerkt, dass ich es nicht schaffe, kontinuierlich irgendwas auf Facebook zu posten. Wir haben damals nur Facebook bespielt, aber ich habe es nicht geschafft, irgendwas anderes zu machen. Und dann habe ich eine Social Media Managerin gefunden, die auch heute noch für mich arbeitet.

Dezember 2017 und Januar 2018 hatte ich sehr viele administrative Aufgaben zu erledigen, vor allem auch mit der Membership. Ich hatte gar keine Zeit mehr, mich um meine Kunden zu kümmern. Da habe ich gemerkt, dass ich es allein nicht mehr schaffe und unbedingt jemanden brauche, der mich unterstützt. Daraufhin habe ich zwei virtuelle Assistentinnen eingestellt. Eine davon unterstützt mich auch noch heute.

Ein paar Monate später habe ich dann auch das erste Mal in mich selbst investiert. Ich habe mir gedacht: Wenn ich jetzt mehr Struktur reinbringen und mehr wachsen möchte, dann muss ich den nächsten Schritt gehen und mir Unterstützung holen.

[35:33] Hast du eine Weiterbildung gemacht oder ein Coach gebucht? Wie investierst du in dich selbst?

Ich habe in den USA investiert und habe mir James Wedmore als Mentor ausgesucht. Bei ihm habe ich mir ein ganzes Jahr Unterstützung geholt und seitdem fällt mir auch jede Investition viel leichter. Manchmal braucht man nur jemanden, der sich mal zwei Stunden mit dem eigenen Business beschäftigt, um zu sehen, wo die Schwachstellen sind und an welchen Stellschrauben man drehen kann. Wir stehen uns einfach oft selbst im Weg.

Ich habe zwei Tage, an denen ich versuche, keine Termine zu machen. Und die sind in meinem Kalender geblockt, immer mittwochs und donnerstags. Es ist wichtig, diese Zeiten zu blocken, wo man an eigenen Projekten arbeiten kann, wo man das Business weiterbringen oder auch Sport machen kann.

[39: 25] Was sind denn die Sachen, die du in deinem Leben brauchst, um wieder Energie zu tanken?

Ich gönne mir davon teilweise viel zu wenig. Mir ist es wichtig, zwei Mal im Jahr einen längeren und zwei Mal im Jahr einen kürzeren Urlaub zu machen. Mir hilft es ungemein, neue Ideen zu bekommen und inspiriert zu sein. Ich habe auch einen Hund, mit dem ich super gerne spazieren gehe, um einen anderen Blickwinkel für die Dinge zu bekommen. Das gibt mir ganz viel Kraft, Energie und auch ganz viel Freude.

[40:59] Gibt es ein Buch, das dich aktuell inspiriert?

Im Moment beschäftige ich mich sehr stark mit dem Thema Storytelling, Es hilft mir einfach, meine eigene Business-Geschichte noch einmal anders zu sehen und zu gucken: Wie kann ich im nächsten Jahr noch viel mehr von mir und meiner Persönlichkeit zeigen? Wie kann ich noch mehr zeigen, wer ich bin? Ich beschäftige mich stark mit dem Thema Personal Branding. Ich lese immer wieder rein in Chris Duckers „Youpreneur“. Und dann gibt es noch ein drittes Buch, das ich lese. Da geht es um Glaubenssätze.

[43:29] Gibt's denn etwas, was du immer bei dir hast? Und wenn ja, warum?

Das Handy ist das erste, was mir eingefallen ist. Es gibt mir jetzt echt zu denken, aber ja, es ist das Handy! In meinem Handy ist mein ganzes Leben drin…und in meinem Laptop.

2 Kommentare
  1. Guten Tag Anni,

    dein Podcast schaut super aus. Ich bin gespannt auf die Folgen und vernetze mich gern.

    Viele Grüße,
    Romy

    Antworten
    • Danke Romy, das freut mich! Komm gern in unsere FB-Community „Annie und die starken Frauen“. Am Freitag, den 01.05. haben wir die nächste Live-Session. 🙂 Liebe Grüße und noch einen schönen Abend! Annie

      Antworten

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