Meine Finanzen

Rückblick 2018 – Ziele 20129

2018 war ein turbulentes Jahr für mich. Ich bin umgezogen, hab den Job gewechselt und neue Investitionen ausprobiert. Mein Kontostand fuhr Achterbahn. Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Heute erzähl ich dir, wie denn meine Finanzen so aussehen, ob ich all meine finanziellen Ziele erreicht habe und was ich mir für meine Investitionen 2019 vornehme.

Warum mein Notgroschen gefüttert werden muss

Wo fang ich da am besten an? – Vielleicht bei den Girokonten. Da habe ich gleich mehrere: Eins privat bei der DKB*, eins geschäftlich bei der N26* und eins gemeinsam mit meinem Freund, auch bei der DKB. Darüber laufen die alltäglichen Geschäfte: Gehalt kommt rein, Miete, Versicherungen & Co. gehen ab und so weiter. Zusätzlich habe ich ein Tagesgeldkonto bei der DKB. Mein Ziel ist dort 2-3 Monatsgehälter für den Notfall ständig verfügbar zu haben. Das habe ich für 2018 nicht geschafft, denn ein Teil des Geldes ging für neue Möbel und den Umzug drauf. Ich werde 2019 wieder darauf hinarbeiten und lege dazu unregelmäßig unterschiedliche Beträge beiseite, so wie es immer gerade passt. Mit meinem Freund habe ich auch so eine Rücklage, für Ausgaben wie Urlaub und gemeinsame größere Anschaffungen. Dort sparen wir monatlich gemeinsam einen festen Betrag. Alle paar Monate überprüfen wir Einnahmen und Ausgaben und schauen, ob die Sparraten verändert werden können, wenn wir an anderer Stelle Geld eingespart haben.

Der Investor in mir

Von den Girokonten zu den Depots: Ich habe ein Depot bei der DKB. Dort investiere ich in Aktien und ETFs. Den ETF bespare ich mit einem kleinen monatlichen Sparplan. Die Aktien kaufe ich mir dann, wenn ich genug auf meinem Tagesgeldkonto beiseitegelegt oder beispielsweise eine Sonderzahlung erhalten habe. Immer dann also, wenn ich eine gewisse Summe zusammen habe, die nicht anderweitig verplant ist, lege ich das Geld an. Ich habe immer Aktien im Kopf, in die ich gern investiere möchte. Dazu beobachte ich regelmäßig Firmen, die mich interessieren oder von denen ich in Podcasts gehört oder in Blogs gelesen habe. Da ist mir der Zeitpunkt und der Preis der Aktie erst einmal nicht wichtig, weil ich nicht auf kurzfristige Gewinne spekuliere, sondern langfristig über mehrere Jahre mein Geld anlegen möchte. Für 2019 habe ich mir vorgenommen mehr in Aktien zu investieren, die regelmäßig eine Dividende ausschütten. Aktuell befinden sich beispielsweise Aktien von Amazon, der Telekom und Wirecard in meinem Depot. Auch mit meinem Freund habe ich ein gemeinsames Depot. Dort sparen wir regelmäßig in einen weiteren ETF und wollen damit langfristig eine gute Rendite erwirtschaften, denn auf das gute alte Sparbuch gibt es ja nichts mehr.

Neues ausprobieren und lernen

Damit noch nicht genug. Den Risikoteil meiner Geldanlagen habe ich in P2P-Krediten geparkt. Dort investiere ich aktuell bei drei verschiedenen Plattformen: Mintos*, Bondora* und EstateGuru*. An meinen dortigen Anlagen wird sich für 2019 nichts ändern. Das Geld bleibt, wo es ist und wird fleißig von selbst mehr. Details kannst du hier nachlesen. P2P-Kredite waren 2018 eine neue Anlageform für mich, die ich unbedingt ausprobieren wollte. Bisher bin ich damit zufrieden und stürze mich jetzt auf neue Themen.

Die wichtigste Investition fehlt noch: die in mein Humankapital, also in mich selbst! Ich lese mich gerade in das Thema Kapitalanlage in Immobilien ein. Dazu kann ich dir das Buch immocation – Die Do-it-yourself-Rente: Passives Einkommen aus Immobilien zur Altersvorsorge* empfehlen. Das ist einfach geschrieben und motiviert mit kleinen Schritten große Ziele zu verfolgen. Langfristig möchte ich regelmäßiges passives Einkommen für mich generieren, ohne dafür arbeiten zu gehen. Das geht zum Beispiel mit Mieteinnahmen. Die für mich passende Immobilie zu finden ist gar nicht so einfach. Deshalb nehme ich bis April an einem Online-Fernstudiengang zur Immobilienmaklerin teil, um mich tiefer mit der Immobilienbewertung auseinanderzusetzen. Konkrete Ziele Immobilien zu kaufen, habe ich dieses Jahr allerdings nicht. Vielleicht stellt sich nach der Recherche ja heraus, dass das keine passende Geldanlage für mich ist und wenn doch, dann weiß ich ja jetzt schon, was ich mir 2020 vornehmen kann.

Foto: Jessica Josefine Fotografie