Margarethe Honisch von Fortunalista

Geldgespräch unter Frauen

Meine Finanzblogger-Kollegin Margarethe von fortunalista und ich sprechen über das liebe Geld. Genau so wie Gespräche über den Partner, das letzte Date, den nächsten Urlaub, die Kinder oder den neuen Job, sind für uns Geldgespräche alltäglich. Wie ist das bei dir?

Du erfährst, wie wir zu Geld stehen, welche Glaubenssätze uns davon abhalten Geld zu verdienen und Geld zu investieren, welche Risiken es bei einer Geldanlage gibt, welche unnötigen Kosten du dir sparen kannst und wie du für dich herausfindest, was die richtige Geldanlage für dich ist. Margarethe gibt Einblicke in ihre Geldgeschichte und spricht mit mir über ihre Anlagen in Bitcoin, ETFs, Aktien und Gold. Wir sprechen über den richtigen Zeitpunkt, um mit der Geldanlage zu starten und die Blockaden, die uns Frauen abhalten endlich ins Tun zu kommen und unser Geld in die Hand zu nehmen. Eins kann ich schon verraten, Geld ist kein Hexenwerk und du musst kein Mathe oder BWL studiert haben, um mehr aus deinem Geld zu machen und für dich vorzusorgen. Und noch was – Geld sparen heißt nicht auf Lebensqualität zu verzichten. Du kannst beides haben: Lifestyle und Vermögen, denn du bist es wert.

Wenn du Lust auf den Online-Finanzkurs mit Margarethe bekommen hast, dann sichere dir 50 EUR Rabatt mit dem Code FRAUSCHNABELKRAUT50 – und jetzt: Viel Spaß mit dem Interview!

Podcast – Annie und die starken Frauen

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Show Notes

Alles auf einen Blick: Hier sind die Links zu den Themen, über die im Podcast gesprochen wurde. Viel Spaß beim Nachlesen und selbst ausprobieren.

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Fragen & Antworten

Du möchtest die Kernaussagen noch einmal auf einen Blick? Du magst lieber Lesen als Zuhören? Kein Problem. Hier findest du das für dich aufbereitete Transkript der Podcast-Folge. Viel Spaß beim Nachlesen.

[00:54] Für alle, die dich noch nicht kennen: Wer bist du und was machst du?
Ich bin Margarethe, bin 35 Jahre alt und Finanzbloggerin. Das mache ich aber nicht hauptberuflich, ich bin über Umwege dazu gekommen. Ich habe den Blog Fortunalista vor drei Jahren gegründet und habe vor ungefähr 6 Monaten ein Buch veröffentlicht mit dem Titel “Easy Money”. Mit meinem Blog versuche ich Frauen für das Thema Finanzen zu begeistern und ihnen auch die Angst davor nehmen.
[02:25] Wie hast du angefangen, dich mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen?
Eigentlich arbeite ich in einem Medienunternehmen als Online Redakteurin. Ich bin die ersten 30 Jahre meines Lebens dem Thema aus dem Weg gegangen und habe immer alles ausgegeben. Ich habe zwar geschaut, dass Geld in die Haushaltskasse reinkommt und hatte neben dem Studium auch drei Jobs, um mir einen bestimmten Lifestyle leisten zu können, aber das Geld war immer direkt weg. Ich hatte dann mehrere Jobwechsel und bessere Positionen mit mehr Geld, aber am Ende des Monats war doch wieder alles weg. So ging es ein paar Jahre.

Mit Ende 20 hatten viele Freunde von mir schon eine Familie gegründet, ein Haus gebaut – und ich hatte nichts, auch kein Erspartes. Ich habe dann angefangen, mich mit dem Thema zu befassen und schnell gemerkt: Sparen allein bringt mich nicht weit, ich muss das Geld auch investieren. Ich habe dann Bücher gelesen, Seminare besucht und gemerkt, dass das Thema eigentlich gar nicht so schwer ist. Jeder kann sich das Wissen aneignen. Aber die Information war oft sehr langweilig. Ich habe mich gefragt: Warum kann man das Thema nicht etwas unterhaltsamer rüberbringen? So kam die Idee zum Blog.

[07:13] Woran liegt es, dass Informationen zum Thema Finanzen oft so trocken sind? Glaubst du, dass diese Themen so aufbereitet sind, dass sie eher Männer Spaß machen?

Auf vielen Seiten und in der Werbung stört mich, dass die Frau schon in der Bildsprache irgendwie nur Beiwerk ist. In Werbung für Männer geht es meist ums Investieren, aber Frauen werden mit einem Sparschwein oder Sparstrumpf abgebildet. Ich hoffe, dass mein Blog irgendwann nicht mehr gebraucht wird, aber noch ist die Information nicht ausgewogen oder genderneutral. Selbst in Büchern hat man dann den pfiffigen Ingenieur und die fleißige Hausfrau. Das sind so Kleinigkeiten, die mich nerven und mit denen ich mich nicht identifizieren kann. Inhaltlich ist es glaube ich schon so, dass Frauen anders abgeholt werden müssen. Ich erlebe das oft, dass Frauen das Thema Finanzen nicht auf der Agenda haben oder sich nicht trauen, darüber zu sprechen. Stichwort Teilzeitarbeit. Vielen ist nicht klar, dass sie später auch weniger Rente haben, wenn sie jetzt weniger arbeiten. Das muss man alles erst einmal vermitteln.

[14:02] Wie kriegt man junge Leute dazu, jetzt schon für später vorzusorgen?

Es gibt Unterschiede zwischen den Generationen. Bei den Millennials ist das Thema noch nicht so präsent glaube ich. Ich war mal auf einer Veranstaltung in Hamburg mit jüngeren Leuten aus der Generation Z, also etwa 20 bis 25-Jährige. Die waren super gut informiert. Da habe ich einen deutlichen Unterschied feststellen können. Die Generation vor uns hatte es relativ komfortabel mit Lebensversicherung, Bausparvertrag und fertig. Das gibt es ja nicht mehr aufgrund der schlechten Zinsen. Man muss einfach investieren. Bei meinen Kursen sind die Frauen schon etwas weiter und wissen, dass sie etwas tun müssen. Ich hoffe, dass es mehr in der breiten Gesellschaft ankommt.

[21:33] Was waren deine Erkenntnisse, als du angefangen hast zu investieren?

Margarethe: Das war schon aufregend. Am Anfang habe ich ständig reingeschaut, wie der Kurs steht. Teilweise war der Wert schon Minuten nach dem Aktienkauf runtergegangen. Ich habe aber mit kleineren Beträgen angefangen, deshalb konnte ich dann ruhiger bleiben. Es war gut, diese verschiedenen Gefühlslagen mal mitzumachen. Vor zwei Jahr bin ich in Bitcoins eingestiegen, noch bevor die große Blase kam. Das war so der Härtetest mit teilweise zweistelligen Prozentveränderungen innerhalb einer Stunde. Ich habe damals einen recht großen Betrag investiert und es war sehr aufregend, als da diese Blase gestiegen ist. Ich war im Urlaub in Vietnam, saß am Strand und dachte mir: Wenn das so weitergeht, muss ich nicht mehr arbeiten. Man macht viele emotionale Ups and Downs mit und lernt dabei auch viel über sich selbst.

Annie: Ich glaube du hast die zwei gefährlichsten Gefühle im Zusammenhang mit Geldanlage angesprochen, die es gibt: Angst und Gier. Dann kann man auch einfach Roulette spielen. Ein anderer wichtiger Punkt, den du ansprichst, ist Finanzwissen. Was für mich richtig ist, ist für jemand anders nicht unbedingt wichtig. Deshalb empfehle ich auch keine Aktien oder ETFs. Diese Antwort ist für mein Gegenüber oft unbefriedigend, aber es kommt halt immer auf die Lebenssituation an.

[28:02] Worauf achtest du in deinen Kursen?
Mir ist wichtig, dass die Frauen: Was gibt es denn für Möglichkeiten? Was ist mir wichtig? Welchen Schwerpunkt will ich setzen? Wie ist meine familiäre Situation? Ich finde es am Ende meiner Kurse spannend zu sehen, wie unterschiedlich sich die Teilnehmer entscheiden.
[30:14] Was ist denn der richtige Zeitpunkt anzufangen und wie vermittelst du das?

Viele Studien zeigen, dass es das perfekte Timing nicht gibt. Mich persönlich überzeugen immer Zahlen. Ich nehme gerne eine Beispielrechnung: Was passiert, wenn ich jetzt 25 Euro im Monat nehme und es spare oder mit 7% verzinst anlege? Und wie viel wird daraus in 30 Jahren? Das Problem bei vielen Frauen ist vor allem, dass sie sich informieren und informieren und informieren, aber nicht handeln.

[38:59] Hast du ein paar Erfolgsstories von Frauen, die deinen Kurs gemacht haben?

Ich habe in den Kursen ganz unterschiedliche Leute von der Studentin, die weiß, dass sie etwas machen muss, bis hin zu Frauen, die kurz vor der Rente stehen. Schön ist zum Beispiel der Fall einer 52-jährigen Frau. Sie hatte keine Ersparnisse und Schulden, die Rente ist schon spürbar nah. Sie hat es geschafft Struktur in die Finanzen zu bringen und innerhalb eines Jahres 8000 Euro Schulden zurückgezahlt. Sie hat dann angefangen mit 25 Euro einen Sparplan einzurichten und wenige Monate später hat sie einen für ihre Tochter eingerichtet.

Dann gibt es relativ viele Frauen, die noch recht am Anfang ihrer Berufskarriere stehen. Es geht ja immer auch um die Frage: Wie kann ich mein Geld vermehren? Es gibt in meinem Kurs ein Modul, wo es um Gehaltsverhandlungen geht. Ich hatte dann auch Frauen, die noch nie nach einer Gehaltserhöhung gefragt hatten, es dann gemacht haben und am Ende mehr Geld zum Investieren hatten. Das ist finde ich ein wichtiger Punkt: Wo kann ich sonst noch Geld herbekommen. Ich kann einerseits Sachen einsparen, aber kann ich mehr Geld verlangen oder mir ein passives Einkommen aufbauen? Ich möchte Impulse geben, um aus der Opferrolle zu kommen und dann in die Umsetzung zu gehen.

[51:30] Wie stehst du zu Gold?
Gold ist auch sehr großen Schwankungen ausgesetzt. Wenn es an der Börse turbulent wird, investieren alle in Gold, aber komischerweise gehen der Ölpreis und Goldpreis gerade auch runter… Ich persönlich muss sagen, dass ich Gold als Geschenk super finde. Man muss aber aufpassen, wo man das Gold kauft. Bitte nicht auf Ebay oder irgendwo in irgendeinem Bahnhofladen mit Ankauf und Verkauf… Man sollte auf jeden Fall zum zertifizierten Händler gehen. Als Geschenk mit Gravur und Namen für seine Kinder finde ich Gold sehr schön. Ich persönlich habe ein bisschen Gold, weil ich Lust drauf hatte, aber ich glaube nicht, dass man es unbedingt haben muss.
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