Grüner Robo Advisor: VisualVest im Test

Grüner Robo Advisor: VisualVest im Test

Robo Advisor VisualVest

Die DatingApp für dein grünes Investment

Ich bin freiberufliche Unternehmensberaterin im Bereich Digitalisierung und als Finanzbloggerin liebe ich Geldanlagen. Deshalb war es schon lange überfällig einen Robo Advisor zu testen. Der vereint schließlich meine zwei größten Leidenschaften: IT und Finanzen. Und weil mir in den letzten Jahren das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger wurde, musste es natürlich ein grüner Robo Advisor sein. 

Bisher war für mich die Hürde zu groß einen Robo Advisor zu testen, denn viele Anbieter verlangten mindestens eine 5-stellige Anlagesumme. In den letzten Jahren kamen jedoch immer mehr neue Angebote auf den Markt, die sich mittlerweile auch an Privatanleger wie uns richten und bei denen du schon mit deutlich weniger Kapital einsteigen kannst. In diesem Blogbeitrag erfährst du deshalb, was ein Robo Advisor überhaupt ist, wie er funktioniert, für wen er geeignet ist und warum ich mich bei meinem Test für VisualVest entschieden habe.

Ich zeige dir die Vor- und Nachteile eines Robo Advisors auf, erkläre dir, woran du nachhaltige Geldanlagen erkennst, und werde in den nächsten Wochen in meinen Insta-Stories die Wertentwicklung meines neuen Portfolios mit dir teilen. Kommentiere gern direkt den Beitrag, wenn du Fragen hast oder tausch dich mit den anderen starken Frauen der Community aus. Erzähl mir von deinen Erfahrungen mit VisualVest oder einem anderen Robo Advisor. Und jetzt – viel Spaß beim Lesen!

Was ist ein Robo Advisor?

Ein Robo Advisor ersetzt den Bankberater. Du brauchst weder in die Filiale fahren, noch mit jemandem über deine Anlageziele zu sprechen. Alles funktioniert automatisch. Ein Robo Advisor ist ein cleverer Algorithmus, der dein Finanzprofil erstellt und dir anhand dessen einen Anlagevorschlag unterbreitet. Wie eine Dating-Plattform: Du beantwortest Fragen und die App schlägt dir den passenden Partner vor – ähm, die passende Geldanlage natürlich. Findest du den Vorschlag gut, gibt es kein Match, sondern ein Depot für dich. Du brauchst nur doch das Geld einzahlen, das du anlegen möchtest und der Robo Advisor kümmert sich um den Rest. Das ist viel besser als ein Date, denn der Robo Advisor kann sich natürlich merken, was dir wichtig ist, vergisst keine Termine und macht nur das, was du ihm sagst, um dich glücklich zu machen. Der Robo Advisor von VisualVest passt sogar noch darauf auf, dass deine Investments nachhaltig sind.

Für wen ist ein Robo Advisor geeignet?

Ein Robo Advisor ist natürlich nicht nur etwas für Singles. Ein Robo Advisor ist dann gut für dich geeignet, wenn du deinen Vermögensaufbau und die Verwaltung deines Geldes automatisieren möchtest. Wenn du also keine Lust hast selbst zig tausend ETFs, Aktien, Fonds und andere Wertpapiere am Markt zu recherchieren und trotzdem dein Geld nicht auf dem Sparbuch versauern lassen möchtest, dann ist ein Robo Advisor eine super Alternative für dich. Damit behältst du nämlich trotzdem die Kontrolle über dein Geld, denn du entscheidest, wann, wie viel und wie lange du anlegen möchtest. Du kannst dein Geld jederzeit ein- und auszahlen.

Doch Achtung: Wenn du nicht spekulieren möchtest, sollten Wertpapiere immer als längerfristige Anlage gedacht sein. Natürlich schwanken hier die Kurse, wie bei anderen Wertpapieranlagen auch. Durch den Algorithmus sparst du dir jedoch deine Zeit für die Recherche, die Zusammenstellung deiner Investments und das regelmäßige Anpassen deines Depots und gibst trotzdem nicht das Zepter aus der Hand. Besonders als Junior Depot für Kinder, für die ohnehin sehr lange gespart wird, ist ein Robo Advisor eine tolle Möglichkeit vorzusorgen. Durch die App kannst du sie super auf ihre Vermögensreise mitnehmen, denn finanzielle Bildung kommt ohnehin oftmals viel zu kurz.

Die Vor- und Nachteile eines Robo Advisors?

Ein Robo Advisor legt für dich dein Geld an. Er hält sich genau an deine Anlagestrategie, beachtet deine Risikobereitschaft und deine Anlagedauer, hat dein Ziel im Blick und lässt dein Depot nicht aus den Augen. Er streut die einzelnen Wertpapiere deines Portfolios so, dass es genau zu dir und deinen Wünschen passt. Du musst auch kein Börsenprofi sein, um dem Robo Advisor genau zu sagen, was dir wichtig ist. Anhand mehrerer Multiple-Choice-Fragen beim Erstellen deiner Anlagestrategie übernimmt auch das der Robo Advisor für dich.

Was kostet dich ein Robo Advisor?

Das hat natürlich seinen Preis: Ein Robo Advisor kostet Geld und ist teurer als wenn du das alles selbst machst: alles einzeln recherchierst, die einzelnen Wertpapiere selbst kaufst und regelmäßig umschichtest. VisualVest nimmt eine Servicegebühr von 0,6% p.a. auf deinen Depotwert, plus weitere Fremdkosten der einzelnen Fonds zwischen 0,2 – 0,6%. Das Depot ist kostenfrei.

Das ist deutlich günstiger als manch anderer Robo Advisor. Hinzu kommt, dass ein Robo Advisor natürlich nicht unfehlbar ist. Auch er hat keine Glaskugel für die Börse und schützt dich und dein Geld nicht vor Kursschwankungen. Dafür ist es immer noch eine Anlage am Wertpapiermarkt und die ist nun mal auch mit Risiken verbunden. Mehr dazu findest du in den VisualVest Risikohinweisen.

Ich wiederhole mich gern: Rendite kommt von Risiko. Das Sparbuch ist sicher und dein Geld wird dort durch die Inflation mit Sicherheit weniger.

Gutscheincode "Schnabelkraut"

Mit dem Gutscheincode “Schnabelkraut” sparst du 6 Monate lang die Servicegebühr bei VisualVest ein. Der Gutschein wird angerechnet, sobald die jährliche Gebühr fällig wird.

Teste es aus und erzähl mir von deinen Erfahrungen, am besten in der Community “Annie und die starken Frauen”.

Warum habe ich mich für Visual Vest entscheiden?

Ganz einfach: Das GreenFolio von VisualVest hat mich überzeugt. Einmalanlagen sind bereits ab 500 EUR möglich und Sparpläne schon ab 25 EUR, ideal für einen Test. Auch die Servicegebühr ist mit 0,6% p.a. relativ gering. Die Website ist super aufschlussreich, sehr transparent und verständlich gestaltet. Alles Wissenswerte zur Anlage und insbesondere zu den Nachhaltigkeitsaspekten ist kurz und knapp nachzulesen.

Du musst kein BWL studiert haben, um das zu verstehen. Hinter VisualVest steht die Union Investment, ein großer deutscher Fond, und obwohl es das Startup erst seit 2015 gibt, wurde es bereits 2018 und 2019 mehrmals als bester Robo Advisor ausgezeichnet und hat die Gesamtbewertung “sehr gut” erhalten.

VisualVest – Online & Mobil

Sehr gut war der Anmeldeprozess und vor allem voll digital. Ich wurde durch die Fragen geführt, um meinen Anlagevorschlag zu erhalten, konnte mich online per Videoident verifizieren, hab alle Vertragsunterlagen sofort per PDF zum Download bekommen und konnte direkt in meiner neuen App das Ergebnis einsehen. Kein lästiger Papierkram – passend zum GreenFolio gleichzeitig umweltschonend. Als Profit First Professional gebe ich jedem Euro eine Aufgabe und hier konnte ich meiner Anlage sogar einen Namen geben. Ich habe sie “mein grünes Portfolio” genannt. Ich weiß, nicht gerade sehr originell.

Welchen Namen würdest du deinem grünen Investment bei VisualVest geben?

Wie funktioniert der Robo Advisor von Visual Vest?

Als erstes lässt du dir von deinem VisualVest Robo Advisor einen Anlagevorschlag erstellen. Dafür beantwortest du eine Reihe von Fragen, zum Beispiel ob du Geld für dich anlegen möchtest oder ein Junior Depot für dein Kind brauchst. Der Robo Advisor fragt dich all das, was dich der Bankberater auch fragen würde: Wie alt du bist, wie lange und wie viel du investieren möchtest, welches Risiko du bereit bist einzugehen usw. – denn auch wenn dort kein Mensch sitzt und dich berät, muss VisualVest sicherstellen, dass du gemäß Wertpapierhandelsgesetz ausreichend informiert wirst und du ein zu dir passendes Angebot erhältst.

Ich muss gestehen, ich hätte am liebsten gleich losgelegt, ohne Anlagevorschlag, und wäre sofort in das GreenFolio eingestiegen, zumal es auf der Website sehr transparent und anschaulich erklärt wird. Doch ich kann natürlich verstehen, dass sich VisualVest an die Vorgaben halten muss. Das zeigt ja einmal mehr, wie gut das Startup aufgestellt ist, kein Wunder mit einer erfahrenen etablierten Investmentbank als Mutter. Hier hat die finanzielle Bildung funktioniert, nicht wie bei uns in der Schule. Aber nun weiter zur Sache.

VisualVest rechnet dir anschauliche Beispiele vor, so dass du anhand von konkreten Zahlen und Grafiken leicht entscheiden kannst, was du mit deinem Geld machen möchtest. Wie du dir vielleicht denken kannst, hab ich mich für Strategie 4 entschieden: dynamischer Wertzuwachs aus starken Kursgewinnen, aber hohen Risiken. Zusammen mit meinen anderen Angaben ergab dies letztlich das chancenorientierte Risikoprofil. Ich möchte mein Geld langfristig anlegen und überdurchschnittlich hohe Renditen erwirtschaften. Dafür gehe ich bewusst ein sehr hohes Risiko ein und nehme Kursschwankungen und zwischenzeitlich hohe Verluste in Kauf.

Das Schöne: Hier ist für jeden Anleger etwas dabei. Du kannst dich langsam vortasten und verschiedene Anlagestrategien parallel ausprobieren. 

Nachdem du dich durch den Fragenkatalog geklickt hast und mit deinem Anlagevorschlag einverstanden bist, brauchst du dich nur noch verifizieren und dann kann es schon losgehen. Mein VisualVest Robo Advisor hat mir das GreenFolio 3 mit einem Aktienanteil von ca. 75% empfohlen. Dort habe ich einmalig 1.000 EUR angelegt und spare jetzt zusätzlich 50 EUR pro Monat. Das funktioniert alles ganz einfach per Lastschrift und dauert 2-3 Tage. Genügend Zeit um dein Geld vom Sparbuch oder anderen Konto umzubuchen.

Passend zur grünen Anlage nutze ich für die Abbuchungen natürlich mein grünes Privatgirokonto von Tomorrow. Seitdem verfolge ich in meiner VisualVest App gespannt die Wertentwicklung. Du kannst das gern in meinen Insta-Stories in den nächsten Tagen und Wochen mitverfolgen. Dort poste ich genau wie für meine BISON-App zum Bitcoin-Handel auch künftig Screenshots meines GreenFolios von VisualVest.

Mein grüner Robo Advisor

Nachhaltig ist nicht gleich nachhaltig. Da es keine einheitlichen gesetzlichen Regelungen und keinen Branchenstandard gibt, ist es für einen Privatanleger wie uns gar nicht so leicht tatsächlich grüne Investments ausfindig zu machen. Die haben schließlich kein Bio-Siegel. Deshalb greift VisualVest auf die Bewertung neutraler Dritter wie MSCI zurück, ein unabhängiger Anbieter für Nachhaltigkeitsanalysen. Das GreenFolio richtet sich neben den finanziellen Kriterien nach ethischen, sozialen und ökologischen Maßstäben.

Deshalb erfüllen all seine Investments die drei ESG-Kriterien:

=
Environmental

Schutz und nachhaltige Nutzung von Naturgütern

=
Social

Sicherung von Frieden, Menschenrechten und guten Arbeitsbedingungen

=
Governance

Unternehmerische Verantwortung für die Gesellschaft und korruptionsfreie Aufträge

Am Ende werden nur die Fonds ausgewählt, die neben den finanziellen Kriterien für deine Zielrendite, alle genannten Nachhaltigkeitskriterien am besten erfüllen. Welchen ökologischen Fußabdruck hat denn deine Anlage?

Für jedes neu eröffnete GreenFolio pflanzt VisualVest in Kooperation mit „Plant-for-the-Planet“ einen Baum. Ziel dieser Initiative ist es, insgesamt 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen und dadurch die Umwelt zu stärken. Doch genau wie Bio-Lebensmittel ist auch das GreenFolio teurer als sein herkömmlicher Bruder. Mein GreenFolio kostet damit insgesamt 1,2% und bin  gespannt, welche Rendite darüber hinaus erwirtschaftet wird.

Der VisualVest Robo Advisor gibt mir zumindest ein gutes Gefühl, nicht nur aufgrund der Nachhaltigkeit. Vertrauen in deine Bank oder deinen Broker ist wichtig, um unüberlegte Entscheidungen zu vermeiden und dadurch unnötige Kursverluste herbeizuführen. Gerade wenn du wie ich deinen Vermögensaufbau aus der Hand gibst – zumindest für einen ersten Teil deines Geldes, solltest du guten Gewissens darauf vertrauen können.

Mir geben klare Informationen und transparente Kosten genau dieses Vertrauen. VisualVest schlüsselt vorbildlich auf, was dich der Service kostet und rechnet es dir sogar anhand deines Anlagebeispiels vor. So kannst du dir auch das Lesen des Kleingedruckten ersparen. 

Fazit & Robo Advisor Vergleich

Ich liebe mein VisualVest GreenFolio. Doch natürlich gibt es mehr als einen Robo Advisor. Deshalb habe ich dir unten einen Vergleichsrechner angehängt. Viel Spaß beim Vergleichen!

Zum Abschluss würde mich interessieren, welche Fragen du hast und was dich für meinen nächsten Beitrag in ein paar Monaten interessiert, denn ich werde sicher berichten, wie sich mein VisualVest GreenFolio so macht. Kommentiere am besten diesen Beitrag oder schreib mir und den anderen Frauen in unserer Community. Dort und bei Instagram kann ich dann auch schon vorher auf deine Fragen eingehen.

Ich freue mich natürlich umso mehr, wenn du mir direkt von deinen Erfahrungen mit VisualVest berichtest. Mit dem Gutscheincode “Schnabelkraut” sparst du dir die Service-Gebühr für 6 Monate und natürlich gibt es auch in einem meiner nächsten Newsletter ein Finanz-Update. Und jetzt viel Spaß beim Ausprobieren!

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Das beste Depot für Einsteiger

Das beste Depot für Einsteiger

ETF-Sparpläne und Aktien

Das beste Depot für Einsteiger

Die Börse crasht und noch nie haben so viele Menschen bei Google geschaut, wie man jetzt Aktien kaufen kann. Auch ich schaue aktuell regelmäßig durch meine “Börsen-Shopping-Liste” nach “Angeboten”. Doch bevor du auf den Zug aufspringen kannst, brauchst du ein Depot.

Deshalb erfährst du in diesem Beitrag, worauf du bei deiner Depoteröffnung achten solltest, was dich das eigentlich kostet und warum Trade Republic meiner Meinung nach der ideale Broker für Einsteiger ist. Und ja, es gibt natürlich unzählig viele Anbieter und es gibt auch nicht pauschal DAS beste Depot. Wie immer: “Es kommt darauf an.” Es kommt darauf an, wofür du das Depot nutzen möchtest, was dein Ziel damit ist, was du genau kaufen möchte und noch vieles mehr. Deshalb erfährst du auch, welche Fragen du dir beantworten solltest, bevor du weißt, welches Depot am besten zu dir passt.

Genau wie Business- und Tagesgeldkonten, habe ich auch nicht nur einen einzigen Broker – so kannst du Depots auch nennen. Mein zweites Depot führe ich bei meiner Hausbank der DKB. Jeder Euro hat bei mir eine Aufgabe und je nach Zweck, brauche ich auch ein anderes Konto oder Depot dafür. Aber jetzt erstmal von vorn: Worauf muss du denn nun beim Depot achten?

Welches Ziel möchtest du mit deinem Depot erreichen?

Stell dir vor, du fährst in den Urlaub zum Wandern und brauchst dazu neue Schuhe. Klar ist, du wirst dort weder mit Flip Flops noch mit High Heels glücklich, auch wenn das an sich tolle Schuhe sind – vielleicht sogar die besten, nur nicht für diesen Anlass. Deshalb gehst du in ein Sportgeschäft. Du suchst dir die Wanderschuhe, die am besten passen – für deine Füße, deine angedachte Verwendung und deinen Geldbeutel. Dabei nimmst du vielleicht nicht gleich die für 500 EUR, denn du bist kein Profisportler und willst auch nicht auf den Mount Everest. Also brauchst den ganzen Schnick Schnack nicht. Du fährst dieses Jahr schließlich nur einmal Wandern.

Genau so ist es auch mit einem Depot. Als Börsen-Einsteiger wirst du mit deinem Depot einen ETF-Sparplan einrichten und vielleicht auch noch Aktien kaufen wollen. Du möchtest mehr aus deinem Geld machen, dein Vermögen aufbauen oder fürs Alter vorsorgen. Denn eins ist klar: Auf dem Sparbuch wird dein Geld durch die Inflation mit Sicherheit weniger. Du möchtest bestimmt nicht sofort riskante Optionsscheine, Zertifikate oder Derivate kaufen. Du brauchst auch noch keine Limitorder oder hochkomplizierte Wertpapieranalysen. Du möchtest einfach anfangen, ohne hohe Kosten und ohne den ganzen Schnick Schnack. Der kommt vielleicht später, wenn du Profisportler – ach nee, Börsenprofi bist. Deshalb liebe ich Trade Republic: Es hat alle Grundfunktionen, die du für ETF-Sparpläne und Aktien brauchst. Alles ander verunsichert zu Beginn einfach nur und ist oft zu teuer.

Was willst du mit deinem Depot kaufen?

Aktien, ETFs, Optionsscheine & Co. kaufst du wie deine Wanderschuhe auf einem bestimmten Marktplatz. Für die Schuhe gehst du ein Schuhgeschäft. Für die Wertpapiere gibt es die Börse. Doch nicht alle Schuhgeschäfte haben Wanderschuhe. Und nicht jede Börse hat alle Wertpapiere. Suchst du also etwas Exotisches, wie bestimmte REITs (Real Estate Investment Trusts), dann wirst du die nicht an allen deutschen Börsen finden. Und nicht jeder Broker bzw. jedes Depot hat Zugriff auf alle internationalen Börsen. Für den Handel mit REITs eignet sich beispielsweise CapTrader wunderbar. Was REITs sind und warum das eine super Anlage für regelmäßige passive Einnahmen ist, werde ich in einem anderen Beitrag erläutern.

Demnächst gibt es dazu einen Podcast mit Luis Pazos von Nur Bares ist Wahres, zu dem wir eines seiner Bücher verlosen: Bargeld statt Buchgewinn: Mit Hochdividendenwerten zum passiven Monatseinkommen. Möchtest du als Einsteiger erst einmal nur ETFs und Aktien kaufen, dann eignen sich fast alle deutsche Depots wunderbar. Auch hier ist für mich Trade Republic mein Sieger. Bis auf einen einzigen Fonds habe ich dort bisher alle Wertpapiere gefunden, die ich gesucht habe. Und der Preis ist einfach unschlagbar. Dazu aber mehr in den nächsten Absätzen.

Was genau soll dein Depot für dich machen?

Für gewöhnlich startest du mit einem ETF-Sparplan. Das ist wie ein Spardauerauftrag. Du sagst deinem Depot wann, wie viel und was es kaufen soll: “Liebes Depot, kaufe immer am 1. des Monats für 50 EUR den ETF, den ich mir ausgesucht habe.” Naja, so oder so ähnlich wird das laufen. ETF-Sparpläne kannst du jederzeit anpassen, ändern, löschen, erhöhen oder reduzieren. Bei einzelnen Aktien läuft das für gewöhnlich etwas anders. Da schaust du dir die Preise, die Aktienkurse, an und sagst deinem Depot zum Beispiel: “Bitte kaufe oder verkaufe jetzt 10 Aktien von der Firma, die ich mir ausgesucht habe.”

All das sind Aufträge an dein Depot. Ein Auftrag wird auch Order genannt. Jedes Depot hat andere Ordergebühren. Alle wollen Geld für ihre Arbeit – die Bank, die dein Depot verwaltet und deine Wertpapiere verwahrt, und die Börse, die deine Order für dich ausführt. Möchtest du also viel Handeln, sehr oft kaufen und verkaufen, dann gibt es dafür spezielle Depots, die dir Rabatte anbieten – quasi eine Order-Flatrate. Die Gebührenmodelle sind ganz unterschiedlich. 

Was kostet dein Depot?

Mein Depot bei der DKB ist kostenfrei und die Order kostet pauschal 10 EUR für jeden Auftrag bis 10.000 EUR, ohne weitere versteckte Kosten, wenn ich für den Auftrag eine bestimmte Börse wähle. Für die Ausführung eines ETF-Sparplans zahle ich bei der DKB pauschal 1,50 EUR. Bei anderen Anbietern musst du rechnen. Da zahlst du beispielsweise 5 EUR pro Order + 0,25% vom Auftragsvolumen, also 0,25% von der Summe, für die du Wertpapiere kaufst. Das kann ganz schnell teuer werden. Besonders wenn dann zusätzlich noch weitere Kosten für den Marktplatz, also die Börse dazu kommen. Manche Banken verlangen schon für das Depot an sich eine Grundgebühr, ganz ohne Order.

Das bin ich nicht bereit zu zahlen. Denn alle Kosten schmälern meine Rendite, also den Gewinn, den ich mit meinem Depot erzielen möchte. Einsteiger, wie du, die erstmal nur ETF-Sparpläne nutzen möchten und hier und da vielleicht eine Aktie kaufen, brauchen weder eine Order-Flatrate noch irgendwelchen anderen Schnick Schnack. Zum dritten Mal ist hier für mich Trade Republic mein Sieger: Das Depot an sich und die ETF-Sparpläne sind komplett kostenfrei und eine Order kostet immer nur 1 EUR. Das ist einfach und verständlich, ohne Rechnen zu müssen, ohne versteckte Kosten – ideal zum Ausprobieren. Du brauchst also nicht gleich 1.000 EUR oder mehr für Aktien ausgeben, damit “es sich lohnt”. Du kannst auch schon mit kleineren Beträgen deine Börsenerfahrungen sammeln. 

Du fragst dich, warum Trade Republic so günstig ist? Ganz einfach: Trade Republic ist ein deutsches Start Up mit Vollbanklizenz, das anders als die großen etablierten Banken, keine riesigen Büroräume mieten muss, keine tausenden Mitarbeiter beschäftigt und keine langsame manuellen Prozesse hat. Dadurch, dass Trade Republic noch nicht so lange am Markt ist, konnte das junge Unternehmen alle Prozesse sofort digital aufbauen und spart dadurch unheimlich Kosten ein. Natürlich heißt das auch, dass Trade Republic noch nicht alle Broker-Funktionen bietet, wie manch andere Bank. Doch Einsteiger brauchen meiner Meinung nach nicht mehr. Außerdem entwickelt sich das Angebot stetig weiter und die steigenden Nutzerzahlen sprechen für sich.

Ist dein Broker mobil?

 quasiFür mich ist es selbstverständlich, dass ich mein Depot immer dabei habe – genau wie meine Schuhe. Deshalb ist eine App für mich Grundvoraussetzung. Das fängt bei der Kontoeröffnung an. Ich erwarte ein einfaches und unkompliziertes Verifizierungsverfahren, am besten per Videoident, ohne dass ich irgendeine Bankfiliale aufsuchen muss. Auch Depot- oder Kontoauszüge möchte ich als PDF erhalten, per E-Mail oder am besten zum Download in der App. Das macht es später bei der Steuererklärung leichter. Und es muss schnell gehen: Ich möchte nicht lange auf Überweisungen warten und möchte meinen Konto-/Depotstand jederzeit im Blick haben.

Es hat dennoch Vorteile ein Depot ohne App zu haben. Oftmals spart es sich leicher – aus den Augen und aus dem Sinn. Eine App und einfaches Traden verleitet auch mal schnell zu kaufen und zu verkaufen. Du kennst dich selbst am besten! Es gibt viele andere tolle Anbieter am Markt wie die comdirect oder die ING, bei denen du nicht zwingend die App brauchst.

Dein Depot braucht ein Verrechnungskonto.

Jedes Depot braucht natürlich ein Verrechnungskonto: irgendwo muss das Geld ja herkommen, um die Aktien und ETFs zu kaufen, und irgendwo hin müssen die Erträge und Verkaufserlöse ja ausgezahlt werden. Bei der DKB ist das für mich ganz einfach. Dort habe ich mein privates Girokonto. Das ist auch gleichzeitig mein Verrechnungskonto für meinen DKB-Broker. Du kannst das Depot bei der DKB allerdings nur eröffnen, wenn du auch gleichzeitig das DKB-Cash als Verrechnungskonto benutzt. Das ist bei anderen Banken ähnlich.

Bei Trade Republic ist das etwas anders. Trade Republic arbeitet, genau wie Bison oder kontist, mit der solarisBank AG zusammen. Die solarisBank AG fungiert im Hintergrund als Verrechnungskonto. Ich überweise also jeden Monat einen gewissen Betrag an meine Trade Republic App, um immer genug Geld für den Kauf von Wertpapieren bereit zu haben, denn eine Überweisung kann schon mal ein bis zwei Tage dauern. Trotz dessen, dass Trade Republic als App angeboten wird, ist es natürlich ein Unternehmen mit einer Vollbanklizenz – made in Germany.

Was musst du beim Kauf von Wertpapieren beachten?

Wie du den passenden ETF für dich findest oder die Aktien mit dem größten Gewinnpotential oder der höchsten Dividendenrendite, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Doch für all das, brauchst du immer ein Depot. Ich könnte sicher mindestens 10 weitere Blogbeiträge zur Wertpapierauswahl schreiben. Das ergibt unzählig viele Themen: verschiedene Risiken, Anlagedauer, Gebühren, Verfügbarkeit, Sicherheit, Rendite, Versteuerung uvm. Wenn du es nicht abwarten kannst, empfehle ich dir das Taschenbuch So funktioniert die Börse. In meinem Beitrag zu den besten Finanzbüchern, findest du natürlich noch mehr.

Meine Finanzblogger-Kollegin Margarethe von fortunalista hat dazu auch einen Online-Finanz-Kurs erstellt. Mit dem Gutscheincode FRAUSCHNABELKRAUT50 erhältst du 50 EUR Rabatt. Hör gern in meinen Podcast mit Margarethe rein, um dir ein Bild von ihr zu machen. Der Podcast wird am Sonntag, den 26. April 2020 veröffentlicht. Ansonsten steht dir natürlich auch immer die Tür zur Facebook-Community “Annie und die starken Frauen” offen. Dort biete ich ab und zu Live Sessions oder Webinare zum Thema an und du kannst dich natürlich mit anderen interessierten Frauen jederzeit dazu austauschen.

Fazit & Depotvergleich

Trade Republic ist aus meiner Sicht der ideale Broker für Einsteiger: Vollbanklizenz made in Germany, mobil, einfach zu handhaben, wenn du weißt, was du willst und mit 1 EUR pro Order super günstig bzw. für ETF-Sparpläne sogar kostenfrei. Trade Republic ist auf das Wesentliche beschränkt: übersichtlich, einfach und verständlich. Manch Börsenprofi wird hier natürlich nicht auf seine Kosten kommen. Doch für das, was ich erwarte und was Anfänger brauchen, ist es spitze. Durch die geringen Kosten lohnt es sich auch mit kleinen Beträgen einzusteigen und Erfahrungen zu sammeln. Ich habe dir trotzdem hier unten einen Depotvergleich angefügt, denn dein Ziel und deine Depotverwendung kann natürlich von meiner abweichen. Dann kann es sein, dass ein anderes Depot für dich besser passt oder du einfach mehrere Depots brauchst.

Wozu eignet sich Trade Republic nicht? Trade Republic kannst du nur auf eigenen Namen eröffnen, nicht für dein Kind. Auch Gemeinschaftsdepots für dich und deinen Partner sind nicht möglich. Dafür kannst du beispielsweise die comdirect oder die ING gut nutzen. Wenn du Aktiensparpläne möchtest bist du bei der Consorsbank gut aufgehoben, bei ausländischen Papieren wie bestimmte REITs kann ich dir CapTrader empfehlen. Onvista hat eine interessante Festpreis-Ordergebühr und eine riesige Auswahl an Fonds, die du aktuell noch nicht alle bei Trade Republic findest. Möchtest du grüne nachhaltige Investments und am besten eine automatisierte Vermögensverwaltung, dann ist VisualVest etwas für dich. Den Robo Advisor habe ich erst kürzlich gestestet. Meinen Erfahrungsbericht findest du hier.

Du siehst also – es gibt nicht DAS beste Depot. Es gibt nur das beste Depot für DICH und deinen Verwendungszweck. Wenn du also mehrere unterschiedliche Ziele mit deinem Depot verfolgst, dann spricht also nichts dagegen mehrere Depots zu eröffnen. Für den jeweiligen Anwendungsfall das Passende.

Viel wichtiger als 100 Jahre das beste Depot zu suchen, ist einfach mal anzufangen. Deine Entscheidung ist nicht in Stein gemeißelt. Du kannst jederzeit deine Wertpapiere in andere Depots übertragen lassen. Du bindest dich durch deine Entscheidung nicht für alle Zeit an eine Bank. Und auch die Kosten sollten nicht der einzige Grund sein, weshalb du dich für ein Depot entscheidest. Wichtig ist, dass du dich dabei wohl fühlst, dass du Vertrauen in deine Bank hast und dich gut aufgehoben fühlst. Bei Designer-Handtaschen geben wir auch viel Geld aus, obwohl wir wissen, dass die no name Tasche auch das tut, was sie soll – doch vielleicht mit einem anderen Gefühl. Also einfach mal machen! Viel Spaß beim Depot einrichten und Wertpapier-Shopping.

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Die besten Finanzbücher

Die besten Finanzbücher

Finanzwissen 

Die besten Finanzbücher 

Ich werde immer wieder gefragt, welche Finanzbücher ich empfehlen kann. Deshalb habe ich dir hier eine kleine Übersicht zusammengestellt. Welche Finanzbücher haben dir geholfen? Was kannst du empfehlen? Kommentiere gern den Beitrag!

Ich persönlich bin vor ein paar Jahren auf Hörbücher umgestiegen. Mit dem Audible-Abo gibt es jeden Monat ein neues Buch, super für lange Autofahrten. Viele der hier vorgestellten Bücher gibt es kostenlos im Audible-Probemonat. Ich erhöhe oft die Lesegeschwindigkeit. Das ist zu Beginn zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch spart enorm viel Zeit.

Wenn du noch mehr Zeit sapren möchtest, dann kann ich dir Blinkist empfehlen. Das ist eine App, die dir in 10-15 Minuten Kernaussagen von Büchern zusammenfasst – als Text zum selbst lesen oder als Audio zum zuhören.

Die Klassiker

Mein absoluter Favourit ist definitiv das Buch von Robert Kiyosaki. Rich Dad Poor Dad war wie eine Bibel für mich und auch die anderen Bücher sind in meiner Hörbuch-Bibliothek gespeichert. Seither bin ich ein riesiger CashFlow-Brettspiel Fan!

Für Einsteiger & Kinder

Börse und Geld – kinderleicht erklärt. Für alle die, die sich erstmal grundsätzlich mit dem Thema Börse und Geld im Allgemeinen auseinandersetzen wollen.

Börse, Aktien & ETFs

Das Buch von Christian W. Röhl, bekannt vom Didivdendenadel, ist ein MUSS. Er war 2019 als erster Mann zu Gast in meinem Podcast. Danach war ich noch ein viel größerer Fan. Ein cooler Typ und Investor, der versteht was er macht. Um zu verstehen, wie die Börse grundsätzlich funktioniert, empfehle ich dir den Online-Finanzkurs meiner Finanzblogger-Kollegin Margarethe. Mit dem Gutscheincode FRAUSCHNABELKRAUT50 erhälst du 50 EUR Rabatt.

P2P-Kredite, Immobilien & Kryptowährung

Mein neuer Favourit ist hier das Bitcoin-Buch, besonders nachdem ich die BISON App getestet habe. Ich bin seither stolze Kryptohändlerin. Im meinem dazugehörigen Finanzblog-Artikel kannst du mehr lesen. Natürlich darf das P2P-Buch meines Partnerbloggers Lars Wrobbel von Passives Einkommen mit P2P nicht fehlen. Dazu findest du auch so einige Artikel in meinem Finanzblog.

Meine Finanzblogger-Kollegen

Bei Finanzbüchern kommt man an meinen Finanz-Bloggerkollegen/innen natürlich nicht vorbei. Daniel Korth, der Finanzrocker, betreibt meinen Lieblingsfinanzpodcast. Luis Pazos von Nur Bares is Wahres hat mich mit seinen Hochdividendenwerten angesteckt und mit Margarethe von fortunalista wird es demnächst auch einen Podcast geben. Du bekommst mit dem Gutscheincode FRAUSCHNABELKRAUT50 übrigens 50 EUR Rabatt auf ihren Online-Finanzkurs.

Finanzielle Freiheit & Passives Einkommen

Mein persönlicher Gewinner dieser Kategorie ist das Buch von Alex Fischer und seinem Dividendenalarm. Ich war im Januar mit ihm, seiner Familie und unseren Freunden in Malaysia. Er weiß wovon er spricht. Das sind keine hohlen Tipps, er ist damit tatsächlich finanziell frei geworden und genießt mir seine Reisefamily jetzt ein ortsunabhängiges Leben. Im Podcast gibt er dazu ein paar Einblicke.

Nebenberuflich selbstständig

Sich in nur 4 Stunden selbstständig machen? Nach Feierabend ein Business aufbauen? Nicht mehr abhängig vom Arbeitgeber zu sein? Das geht! Diese Bücher geben dir zahlreiche Impulse für deine nebenberufliche Selbstständigkeit.

Für dein Business

Du bist schon selbstständig? Dann kann ich dir nur das Profit First Buch ans Herz legen. Meine Steuerberaterin Benita arbeitet mit mir nach diesem Prinzip und demnächst kommt auch ein Podcast mit ihr raus. Ich bin ein riesen Fan der Methode. das ist auch der Grund, warum ich so entspannt in Zeiten der Krise war und bin. Definitiv eine Leseempfehlung!

Meine Lieblingsbücher

Die Bücher von Strelecky stecken an. Angefangen habe ich natürlich mit dem Cafe am Rande der Welt. Ich hatte es zum 30. Geburtstag von meinem besten Freund geschenkt bekommen und lese es seitdem jedes Jahr. Danach verschenke ich es jedes Mal und mache anderen tollen Menschen damit eine große Freude!

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Bitcoin kaufen: BISON App im Test

Bitcoin kaufen: BISON App im Test

BISON App im Test: Kryptowährungen handeln

Bitcoin: Über Nacht mit der BISON App zur Krypto-Millionärin?

Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. haben mich schon super lang interessiert, doch bisher war für mich die Hürde zu groß, um einzusteigen: zu kompliziert die technischen Voraussetzungen und zu unsicher die ausländischen Marktplätze. Das hat sich jetzt geändert mit der BISON-App, die Krypto-App einer Tochtergesellschaft der Börse Stuttgart.

In diesem Beitrag erfährst du, wie der Handel mit Kryptos über die BISON-App funktioniert, wie du damit Geld verdienen kannst, was du dabei beachten solltest und wie mein erster Echtgeldtest ausfiel. Ich zeige dir, wie du deine Gewinne versteuern musst und was dich der Kryptohandel eigentlich genau kostet. Falls noch Fragen offen bleiben, kommentiere gern den Beitrag hier im Blog oder auf Social Media bei Instagram und Co. Wenn du dich mit anderen Frauen über deine Krypto-Erfahrungen austauschen möchtest, dann bist du in der Community “Annie und die starken Frauen” an der richtigen Adresse. Einfach mal machen. Viel Spaß.

Kryptohandel: Wie wirst du jetzt reich?

Vor 10 Jahren konntest du einen Bitcoin für nicht mal 0,08 Dollar kaufen. 2017 hatte der Bitcoin bisher seinen Höhepunkt erreicht und war fast 20.000 Dollar wert. Hättest du damals also für nur einen einzigen Dollar Bitcoins gekauft, hättest du fast 1.300 Stück erhalten. Damit wärst du 2017 mit einem Vermögen von 26 Millionen reich gewesen. Bis heute ist der Preis wieder gefallen, Ende 2019 lag er bei ca. 7.200 Dollar. Damit wären es aber immer noch satte 9,36 Millionen für dich gewesen. 

Wie verdienst du nun heute mit Krypotohandel Geld? Ganz einfach, hier ein Rechenbeispiel: Du kaufst einen Bitcoin mit den BISON App. Der kostet beispielsweise an dem Tag, an dem du kaufst, 5.000 EUR. Der Markt ist super volatil, der Preis ändert sich sekündlich, je nach Angebot und Nachfrage, deshalb ist das hier nur ein Beispielpreis. Steigt der Preis nun auf 6.000 EUR an, egal ob am nächsten Tag, in der nächsten Stunde oder erst im nächsten Jahr, hast du noch nichts gewonnen. Dafür musst du deinen Bitcoin erst ve
rkaufen. Verkaufst du ihn also für 6.000 EUR, egal wann, hast du 1.000 EUR Gewinn gemacht. 

Das Gleiche gilt, wenn der Preis beispielsweise auf 3.000 EUR pro Bitcoin fällt. Du hast kein Geld verloren, solange du nicht verkaufst. Allerdings wird dir niemand den Bitcoin für 5.000 EUR abkaufen, wenn er zum Verkaufszeitpunkt nur 3.000 EUR wert ist. Du solltest also auf keinen Fall dein ganzes Geld in Kryptowährung investieren, sondern immer mindestens eine Rücklage für den Notfall auf deinem Tagesgeldkonto bereit halten. Wie der Bitcoin-Preis sich entwickelt, kannst du nämlich nicht beeinflussen. Du kannst nur zuschauen und mitmachen. Kaufen und Verkaufen. 

Ich kaufe und halte. Für mich ist das eine langfristige Anlage, vielleicht bin ich ja in 10 Jahren damit Millionärin. Trotzdem schaue ich regelmäßig in meine App und kaufe auch mal nach, wenn mir der Preis gerade besonders günstig erscheint oder ich Geld übrig habe. Keine Angst, du brauchst keinen ganzen Bitcoin kaufen. Bei BISON ist dein Einstieg bereits ab unter 1 EUR möglich. Damit erwirbst du dann nur einen Bruchteil vom Bitcoin oder der jeweiligen Kryptowährung, die du dort handeln kannst.

Allgemeines: Möchtest du mehr über die einzelnen Kryptowährungen erfahren, dann kannst du das hier tun. Dort hat BISON die Kurswerte und Hintergrundinformationen zusammengestellt. 

Kryptohandel in 4 einfachen Schritten 

Gleich vorweg, aktuell ist so ein großer Andrang auf die BISON App, dass die Verifizierung des Accounts schon mal dauern kann. Plane ruhig 10-15 Minuten ein und versuche es eher zu unkonventionellen Zeiten, also vielleicht spät abends und nicht gerade in deiner Mittagspause.

Für starke Frauen: 10 EUR in Bitcoin als Bonus für deinen ersten Kryptohandel.
Hinweis: Dieser Promo-Link funktioniert nur, wenn du damit die BISON App direkt auf dein Smartphone herunterlädst und dich somit als Neukunde registrierst!

1. Deine BISON App auf deinem Smartphone laden

Installiere BISON auf deinem Handy und melde dich an, fülle deine persönlichen Daten aus und schau dich schon mal in der Demo-Version um.

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2. Deinen Account verifizieren

Um mit echtem Geld zu handeln, musst du dich per Video und Ausweis verifizieren. Einfach den Anweisungen in der App folgen, wie bei einer Kontoeröffnung.

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3. Geld einzahlen

Damit du per Klick kaufen kannst, musst du Geld von deinem Girokonto an BISON überweisen. Die Kontodaten findest du in der App.

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4. Krypto kaufen

Ist das Geld auf deiner BISON App, kann es auch schon losgehen. Kryptowährung aussuchen, Betrag festlegen, den du investieren möchtest, kaufen klicken, Fertig. 

Tipp zur Kontosicherheit: Stell sicher, dass du das Öffnen der App nochmal bestätigen musst, beispielsweise mit Touch ID. Das verhindert den unerlaubten Zugriff Dritter, falls dir dein Handy abhanden kommt. Vergiss aber trotzdem dein Passwort nicht. Denn sollte dein Handy doch mal verloren gehen, kannst du dich damit auch auf einem anderen Gerät anmelden. Ein Vögelchen hat mir übrigens gezwitschert, dass auch an einer webbasierenden Version gearbeitet wird.

Bitcoin kaufen: So einfach geht’s

Mit BISON kannst du 4 verschiedene Kryptowährungen handeln, also kaufen und verkaufen: Bitcoin, Litecoin, Ethereum und XRP (Ripple). Die Funktionsweise der App ist für alle gleich. Voraussetzung für den Echtgeldhandel ist, dass du dich verifiziert und Geld über dein Girokonto eingezahlt hast. Dann kann es losgehen.

  1. Kryptowährung aussuchen
  2. Kaufen klicken
  3. Kaufbetrag festlegen
  4. Zweimal mit OK bestätigen
  5. Fertig.

Hinweis: BISON ist kein Geldbeutel. Du kannst damit nicht bezahlen. Die App ist lediglich für den Handel von Kryptowährung gedacht. Häufig gestellte Fragen und Antworten zur BISON App findest du hier. Bei BISON werden digitale Kryptowährungen allerdings “physisch” verwahrt, also tatsächlich für die Kunden gekauft und sicher verwahrt. Wer will, kann sich dies auch später auf andere Wallets übertragen lassen.

Wie viel kostet die BISON App?

Die BISON App an sich ist kostenfrei. Es fallen keine Gebührung für die Kontoeröffnung, Kontoführung oder Ein- und Auszahlung an. BISON verdient erst Geld, wenn du mit Kryptowährungen handelst über den sogenannten “Spread”. Das ist die Differenz von Kauf- und Verkaufspreis, aktuell liegt der gemäß Gebührenübersicht bei 0,75%. Das ist es mir wert. Dafür übernimmt BISON ja im Hintergrund die komplette technische Abwicklung. Die Preise, die du in deiner BISON App siehst sind auch genau die, die du dann bezahlst oder erhälst. Der Spread ist immer schon eingerechnet.

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Sicherheit und Versteuerung von Krypto-Gewinnen

BISON hat sich die Mühe gemacht und ausführliche Basis- und Risikoinformationen zusammengestellt, die du hier findest. Kryptowährungen bergen natürlich ein gewisses Risiko und sind keine sichere Geldanlage. Deshalb ist es wichtig, dass du dein Geld diversifiziert, also auf verschiedene Anlageformen aufteilst und immer einen Notgroschen auf deinem Tagesgeldkonto hast, für den Fall der Fälle.

Machst du beim Handel von Kryptowährungen Gewinne, musst du die natürlich versteuern. Gewinne, die bei einer Haltefrist über ein Jahr anfallen, sind momentan noch steuerfrei. In der BISON App selber kannst du dir einen Info-Report für das jeweilige Steuerjahr erstellen und per E-Mail zuschicken lassen.

Buch-Empfehlung: Bitcoin & Co.: Sicher durch die Steuererklärung mit Kryptowährungen
Tipp: Das Hörbuch gibt es gratis im Audible-Probeabo.

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Mehr erfahren

Video laden

Zum Thema Versteuerung findest du ausführliche Informationen bei Roland von Steuern mit Kopf, beispielsweise im folgenden Video: Update: Steuern auf Kryptowährungen fünf Punkte.

Noch mehr BISON: In Bitcoin & Ethereum investieren wie ein BISON: So investierst du einfach, sicher und blitzschnell in Kryptowährungen

Fazit zur BISON App

Aktuell hat BISON nur 10% weibliche Nutzer, doch ich bin mir sicher, das wird sich nach diesem Beitrag ändern. Ich bin schon mal überzeugt. Ich habe für den Test einmalig 500 EUR investiert und mit kleinen Beträgen zwischen 10 und 20 EUR an mehreren Tagen Kryptowährung gekauft bis meine 500 EUR aufgebraucht waren. Ich habe insgesamt 40%, also 200 EUR in Bitcoin investiert und je 20% also je 100 EUR in Litecoin, Ethereum und Ripple. Ich habe alles einmal ausprobiert, insbesondere das Ein- und Auszahlen und das Kaufen und Verkaufen. Mein Fazit: Kryptohandel macht mir Spaß und die Benutzerfreundlichkeit der App hat mich überzeugt.

Hier die für mich wichtigsten drei Vorteile auf einen Blick:

BISON macht es dir leicht.

Kein Wallet, kein Depot oder andere technische Voraussetzungen. Du brauchst einfach nur die App, sonst nichts. Das macht den Kryptohandel super einfach. Geld einzahlen, klicken, kaufen, fertig. Einfacher geht es echt nicht.

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Preisalarm & Cryptotrader

Mit diesen beiden Features hast du den Kryptomarkt jederzeit im Blick, auch wenn du dein Telefon gerade nicht in der Hand hast. Der Preisalarm informiert dich per Push und auch nur dann, wenn du es möchtest.

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Made in Germany

Ich vertraue der Börse Stuttgart und dem Tochterunternehmen, das hinter BISON steht. Die anderen ausländischen Krypto-Marktplätze hatten mich bisher nicht überzeugt, insbesondere beim Thema sichere Verwahrung meines Geldes. Das Echtgeld wird bei einer deutschen Bank (solarisBank AG) verwahrt. Hier greift also, wie bei jeder anderen deutschen Bank, der Einlagensicherungsfonds.

Was ist dein Fazit? Willst du wissen, was hinter Bitcoin eigentlich steckt? Sind noch Fragen offen? Dann kommentiere gern den Beitrag oder den Post bei Instagram. Bist du bereit deine eigenen Bitcoins zu kaufen? Dann los, viel Spaß beim Ausprobieren, Geld verdienen und Millionärin werden.

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Noch mehr BISON

Ich habe mit Richy von der Börse Stuttgart gesprochen und das Interview als Podcast udn YouTube-Video aufgezeichnet. Dort erhälst du noch tiefere Einblicke und Infos zu Kryptowährungen und der BISON App. Hier geht es zum ersten und hier zum zweiten Teil. Viel Spaß beim Zuhören oder anschauen.

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Dein Tagesgeldkonto: Das solltest du beachten!

Dein Tagesgeldkonto: Das solltest du beachten!

Dein Sicherheitsnetz 

Dein Tagesgeldkonto: Das solltest du beachten!

Als Unternehmerin hast du meist keinen regelmäßigen Geldeingang wie im Angestelltenverhältnis. Dafür sind dir beim Verdienst nach oben keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass du für dich eine Rücklage hast oder nach und nach aufbaust, um schwankende Einnahmen auszugleichen und mögliche Geschäftsrisiken im Notfall aufzufangen. 

Dafür eignet sich am besten ein Tagesgeldkonto. Worauf du beim Tagesgeldkonto achten solltest, wie viel Rücklage du tatsächlich brauchst und welches das richtige Tagesgeldkonto für dich ist, erfährst du im folgenden Beitrag. So kannst du von meinen Erfahrungen lernen und untem beim Vergleich direkt das passende Tagesgeldkonto für dich raussuchen.

Damit stellst du sicher, dass du beim Wegbruch eines großes Auftrages, Verdienstausfall wegen Krankheit oder anderer Unternehmensrisiken, deinen Traum vom eigenen Business nicht gleich aufgeben musst. Ein Notgroschen bietet dir die Sicherheit auch mal schlechte Zeiten zu überstehen.

Wieviel Rücklage ist genug?

Als Faustregel empfehle ich dir so viel Geld auf deinem Tagesgeldkonto verfügbar zu haben, dass du mindestens drei Monate über die Runden kommst. Das gibt dir Flexibilität und Sicherheit. Je nach Risikoempfinden kannst du den Betrag natürlich variieren. Ich persönlich habe ausreichend Rücklage für 6 Monate, denn als Selbstständige trage ich ein höheres Risiko als im Angestelltenverhältnis und da möchte ich vorgesorgt haben.

Doch wie viel ist das denn genau?

Dafür musst du deine Ausgaben kennen. Verschaffe dir also einen Überblick über deine Kosten – die fixen und variablen, die privaten und geschäftlichen. Wenn es hart auf hart kommt, worauf kannst du verzichten? Welche Ausgaben könntest du zur Not reduzieren oder streichen? Wie lange bist du in deinen Verträgen gebunden? Diese Übung ist ohnehin etwas, dass du regelmäßig machen solltest, ob Unternehmerin oder Angestellte.

Um deine Finanzen im Griff zu haben und dich nicht von Geld abhängig zu machen, musst du wissen, womit du es zu tun hast. Fang mit einem Haushaltsplan an oder schreib dir die Ausgaben in dein Handy. Es gibt auch Apps, mit denen du das wunderbar und einfach tracken kannst. Denn oft sind es die kleinen versteckten Kosten, die ins Gewicht fallen: Hier ein Kaffee, da etwas beim Bäcker, hier mal ein neues Shirt, da ein Kinobesuch. Hast du das gemacht, weißt du ganz genau, wie viel Geld du im Monat wirklich brauchst und kannst vielleicht nebenbei gleich ein paar unnötige Ausgaben eliminieren.

Nur so viel wie nötig! Aber Achtung – Dein Tagesgeldkonto ist keine Geldanlage. Im Gegenteil: Bei der heutigen Niedrigzinspolitik wird dein Geld eher immer weniger wert sein, weil alles drum herum teurer wird. Nutze dein Tagesgeldkonto wirklich nur als Notgroschen und für all das Geld, dass du kurzfristuig verfügbar haben muss, wie deine Steuerrücklage. Alles andere, behältst du auf deinem Girokonto für die alltäglichen Ausgaben und investierst den Rest so, dass dein Geld für dich arbeitet und nicht umgedreht.

In meinem Beitrag zu Bondora Go&Grow findest du ein Rechenbeispiel, warum du gerade hier besonders vorsichtig sein solltest, um kein Geld zu verlieren! 

Wie baust du dir deine Tagesgeld-Rücklage auf?

Nicht jede Unternehmerin kann gleich mal eben für mehrere Monate Geld vom Business-Konto zur Seite packen. Das ist ganz normal. Gerade am Anfang brauchst du Geld für deine Investitionen. Das heißt allerdings nicht, dass du ganz auf ein Tagesgeldkonto verzichten solltest. Du kannst einen Dauerauftrag einrichten, damit automatisch monatlich ein gewisser Betrag auf dein Tagesgeldkonto überwiesen wird. Den kannst du mit steigenden Einnahmen flexibel anpassen. Bezahle dich immer zuerst selbst und schau, dass du mit den Rest deine Ausgaben decken kannst und nicht umgedreht.

Manche Banken bieten sogar Sparaufträge an, bei dem du definieren kannst, wann abgebucht wird und wie viel Geld mindestens auf deinem Hauptkonto verbleiben soll. So musst du dich nicht auf einen festen Betrag festlegen und läufst nicht Gefahr dein Konto zu überziehen. Schritt für Schritt kommst du so deinem Ziel näher. Einfach anfangen! Du wirst staunen wie schnell sich so ein Sicherheitsnetz aufbaut, wenn du dran bleibst.

Mit diesen 4 Schritten kommst du an dein Ziel:

=
Ziel festlegen

Verschaffe dir einen Überblick: Wie viel Geld brauchst du für DICH?

=
Sparen

Bezahle dich zuerst selbst & richte dir einen Dauerauftrag ein.

=
Überprüfen

Überprüfe deine Finanzen regelmäßig, mindestens quartalsweise.

=
Optimieren

Erhöhe deine Sparbeiträge regemäßig & eliminiere unnötige Kosten.

Worauf kommt es beim Tagesgeldkonto an?

Ich selbst habe ganze 5 verschiedene Tagesgeldkonten bei unterschiedlichen Banken und jedes hat seinen eigenen Zweck. Das wichtigste Tagesgeldkonto ist meine Gewinnrücklage für’s Business. Ich wiederhole es gern: Bezahle dich immer zuerst selbst! Zusätzlich habe ich mit kontist ein intelligentes Konto für meine Steuerrücklage und eins bei meiner Hausbank der DKB für meine ganzen Reisen, eins als privaten Notgroschen und eins für kurzfrsitige größere Anschaffungen. Doch worauf solltest du achten, wenn du deine Rücklage anpackst?

Hier 5 Dinge, auf die es beim Tagesgeldkonto ankommt:

=
kostenfrei

Tagesgeldkonten sind in der Regel kostenfrei. Das setze ich für mich voraus, auch für Girokonten – sowohl privat als auch geschäftlich. Mein kostenloses Konto fürs Gewerbe habe ich beispielsweise bei der N26. Dort gibt es sogenannte Spaces – virtuelle Unterkonten, auf denen du Geld parken kannst. Dafür brauchst du noch nicht einmal ein extra Tagesgeldkonto eröffnen. Zinsen gibt es dort keine, aber die kriegst du aktuell sowieso fast nirgends, zumindest nicht so, dass es sicht lohnt.

=
täglich verfügbar

Tagesgeldkonten sind keine Girokonten und trotzdem kommst du jederzeit (an Bankarbeitstagen) an dein Geld, ohne Kündigungsfrist. Du musst bei der Kontoeröffnung immer ein Girokonto als Referenz angeben, nur auf dieses kannst du dann dein Geld wieder auszahlen lassen.

=
mobil

Mir persönlich ist Online-Banking und die Verfügbarkeit einer Banking-App wichtig. Mein Handy hab ich immer bei mir. So hab ich jederzeit einen Überblick und kann ganz einfach per Klick hin und her buchen ohne Filiale und ohne umständliches Papier-TAN-Verfahren. Mit der DKB-App und dazugehöriger TAN2Go bin ich beispielsweise sehr zufrieden. Dort habe ich meine privaten Giro- und Tagesgeldkonten.

=
intelligent

Konten können heutzutage selbst denken. Mein Business-Konto bei kontist rechnet mir beispielsweise aus, wie viel Geld ich für die Einkommen- und Umsatzsteuer zurücklegen muss und trennt die Beträge direkt. Außerdem ist es automatisch mit meinem Buchhaltungsprogramm verbunden, was mir enorm viel Zeit und Steuerberatungskosten spart. Dafür zahle ich dann auch gern 9 EUR netto pro Monat.

=
100% sicher

Dein Geld auf deinem Tagesgeldkonto ist zu 100% sicher, d.h. es unterliegt keinen Schwankungen wie Aktien an der Börse. Schau jedoch auf die Einlagensicherung bei deiner Bank. Deutsche Banken bieten in der Regel für bis zu 100.000 EUR eine Sicherheit pro Kunde und pro Bank.

Welches Tagesgeldkonto ist das Richtige für dich?

Ich habe festgestellt, dass es durchaus Sinn macht, dein Tagesgeldkonto so von deinen anderen Finanzen zu trennen, dass es bei einer anderen Bank geführt wird und du es nicht jeden Tag im Online-Banking siehst. Frei nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn – kommst du hier nicht in Versuchung beim nächsten Sale umzubuchen und drauf los zu shoppen. Mach den ersten Schritt und eröffne dein neues Tagesgeldkonto. Gib jedem Euro einen Auftrag und verteile deine Rücklage in unterschiedliche Töpfe. Also los – einfach
mal machen. Jetzt ist der richtige Moment, um anzufangen.

Infos und Vergleiche zum Business-Konto findest du in meinem anderen Artikel hier.

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