Business-Konto

So findest du das richtige Konto für dein Business!

Gründest du dein eigenes Business, brauchst du auch ein separates Business-Konto. So kannst du nicht nur private und geschäftliche Ausgaben übersichtlich trennen, sondern dir Einiges an Zeit und Geld bei der Buchhaltung sparen. Doch wie findest du das richtige Business-Konto für dich?

In diesem Beitrag erfährst du, worauf es beim Business-Konto ankommt und auf welche Dinge du achten solltest. Ich besitze zwei verschiedene Business-Konten: eins für mein Gewerbe, eins für meine freiberufliche Tätigkeiten. Natürlich habe ich auch verschiedene Banken ausprobiert. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Hier erfährst du deshalb, warum ich mich letztlich für kontist und N26 entschieden habe. Und eins kann ich dir schon jetzt sagen, es kommt nicht auf die Kontoführungsgebühr an. 

Made in Germany

Mir ist beim Bussiness-Konto wichtig, dass es sich und eine deutsche Bank mit Einlagensicherung handelt. Viele der modernen FinTechs wie kontist arbeiten dazu beispielsweise mit der solarisBank zusammen. Die Einlagensicherung gilt pro Kunde und pro Bank. Gerade bei deinen Steuerrücklagen kann da schnell mal eine große Summe zusammenkommen. Schau also, dass du dein Geld bei mehreren Instituten verteilst. Außerdem solltest du auf eine deutsche IBAN achten, mit anderen kann es Probleme beim Zahlungsverkehr geben. Seitdem Holvi beispielsweise DE-IBAN anbietet, wird auch das Business-Konto sehr nachgefragt. Dort war ich im letzten Jahr auch Kunde. Leider war der Kundenservice sehr langsam, als ich Unterstützung brauchte und dann entschloss ich mich bei meiner nächsten Kontoeröffnung dagegen. Mittlerweile höre ich wieder viel Gutes über HolviGerade wenn du ein Business-Konto für eine GmbH oder GbR suchst, ist das eine gute Alternative, denn kontist und N26 haben sich auf Einzelunternehmer und Freelancer spezialisiert. Mein Holvi-Konto hatte ich damals mit meiner Geschäftspartnerin für unsere GbR genutzt. Die Unternehmensform ist also auch ausschlaggendend, welches Angebot überhaupt für dich passt.

Gebühren

Günstig ist nicht immer gut. Klar, gibt es viele Konten ohne Grundgebühren und das war auch der Grund, warum ich mich zu Beginn für die N26 entschieden hatte. Ich wollte erst einmal Geld sparen, denn die ganzen Investitionen zur Gründung, wie Hard- und Software, Webdesign und Co. waren teuer genug. Dadurch bin ich jedoch eingeschränkt bei der Anzahl der kostenfreien Geld-Abholungen pro Monat. Mir ist das nicht wichtig, denn ich bezahle so gut wie alles online oder per Karte. Brauchst du jedoch regelmäßig Bargeld oder andere Zusatzleistungen, dann lohnt sich ein Blick ins Preisverzeichnis. Deshalb habe ich mich anschließend trotz Kontoführungsgebühren auch für kontist entschieden, denn was kontist kann, kann kein anderes Konto und unterm Strich spare ich dadurch trotz Grundgebühr eine Menge Geld.

Kreditkarte

Heute geht doch kaum noch etwas ohne Kreditkarte – zumindest online. Egal bei welchem Portal ich mich anmelde, welche Software ich nutze, zur Zahlung benötige ich fast immer meine Kreditkarte – auch im Business. Deine Kreditkarte erhältst du bei den modernen Banken meistens im Standardpaket dazu, doch welche brauchst du genau? Reist du viel und benötigst eine Reiserücktritts- oder Gepäckversicherung? Bei der N26 Business You hast du das beispielsweise inklusive. Eine Kreditkarte bietet dir auch zusätzliche Sicherheit. Du kannst beispielsweise bei kontist einfach deine Pin-Nummer ändern oder die Karte bei Verlust direkt in der App sperren.

Unterkonten

Ich verwalte mein Geld nach der Profit First Methode. So hat jeder Euro hat bei mir einen Auftrag. Meine 5% Gewinnrücklage fließt regelmäßig auf mein grünes ToMoRRoW-Konto. N26 bietet sogenannte Spaces. Die funktionieren wie normale Tagesgeldkonten. Du kannst dein Geld ganz einfach in verschiedene Töpfe hin und her schieben. In der kostenfreien N26 Business-Variante hast du zwei Spaces inklusive. Ich nutze die Spaces aktuell nicht. Doch ich nutze die automatische Steuerrücklage von kontist und bin einfach begeistert! Von jeder Einnahme legt kontist automatisch 7% oder 19% Umsatzsteuer und X% Einkommensteuer zur Seite – ganz automatisch. In der App ist das super getrennt: Umsatzsteuer – Einkommensteuer – Meins. Und tätige ich eine Ausgabe, reduziert kontist meine Steuerrücklagen auch direkt wieder. Voll praktisch! 

Digital

Filiale war gestern, Video-Ident-Verfahren ist heute. Bei den meisten modernen Banken kannst du dich mittlerweile direkt mit deinem Smartphone legitimieren. Du musst in keine Filiale, in keine Post, du brauchst einfach nur dein Handy, Internet, und deinen Ausweis. Online-Banking ist für mich ein MUST-HAVE. Idealerweise bietet deine Bank gleich alles in der App: Buchungen, Kontoauszüge und ein sicheres Tan-Verfahren. kontist hat das meiner Meinung nach sehr gut mit SMS-Tan gelöst. N26 finde ich eher umständlich: jede Überweisung muss zweimal bestätigt werden – mit PIN und dann nochmal per Klick in der App. Viel wichtiger ist mir jedoch die Schnittstelle zu meinem Buchhaltungssytem und da schneidet kontist einfach am besten ab! In der Grundgebühr ist sogar der Beitrag für lexoffice, meiner Buchhaltungssoftware enthalte. Die lexoffice-Schnittstelle bei N26 funktioniert leider aktuell nicht wirklich gut. Es muss jedes Mal manuell gestartet und ganze drei mal bestätigt werden. Das ist super nervig. Da die meisten meiner Buchungen allerdings über kontist laufen und ich mit dem, was ich von N26 brauche, zufrieden bin, bleibe ich erst einmal auch dort.

Zusatzleistungen

Mit meinem Geld will ich nicht nur für mich, sondern auch für andere etwas Gutes tun. Deshalb hab ich mich für ToMoRRoW entschieden, als ich nach einem grünen und nachhaltigen Konto für meine private Gewinnrücklage gesucht habe. Zusatzleistungen haben viele Anbieter, alle für unterschiedliche Zwecke. Wie begeistert ich von kontist und seiner automatischen Steuerrücklage bin, hab ich ja schon erzählt. Aber auch N26 hat echt gute Features, wie 0,1% Cashback auf alle Käufe. Vergleiche die Business-Konten also nicht nur nach den Gebühren, schau dir auch die Leistungen im Detail an, sonst stellt sich dein “kostenfreies” Konto vielleicht anschließend als Kostenfalle heraus oder dir fehlen wichtige Funktionieren.

Fazit

Ich bin nach wie vor immer noch sehr zufrieden mit N26 und kontist. Für mich und meine Bedürfnisse schneidet kontist jedoch ein Stück besser ab, vor allem wegen der umfangreichen Funktionen zur Steuerrücklage und Buchhaltung. Damit erspare ich mir teure Steuerberatungs- und Buchhaltungskosten, denn Lexoffice und kontist helfen mir dabei, die Buchhaltung selbst einfach und automatisiert zu meistern! Meine Steuerberaterin macht nur einmal im Monat kurz einen Belegcheck und kümmert sich ansonsten ausschließlich um den Jahresabschluss. 

Was ist dir beim Konto wichtig? Welche Fragen bleiben offen, wenn du den Beitrag liest? Kommentiere unten, ich bin auf deine Meinung gespannt und freue mich auf den Austausch!

Vergleich Businesskonto

Natürlich gibt es nicht nur zwei Anbieter am Markt und es kommen immer wieder neue FinTechs wie Penta dazu. Hier unten kannst du dir ein paar Ideen holen und nach den oben beschriebenen Kriterien bewerten, was für dich wichtig und passend ist. Hast du dein Business-Konto gefunden? Herzlichen Glückwünsch! Na dann mal los – viel Spaß mit deinem neuen Business-Konto.

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