Benita Königbauer

Profit First für dich und dein Unternehmen

Benita Königbauer, meine Steuerberaterin und Profit First Professional Kollegin, spricht mit mir über die Selbstständigkeit und wie ein einfaches System dir dabei helfen kann, aus deinem Business eine Geldmaschine zu machen.

Ich selbst nutze Profit First nun schon einige Jahre und bin einfach nur begeistert. Es bringt mich gerade durch die Krise, weil ich durch einfache kleine Routinen meine Reichweite für mein Business verlängern konnte. Säumige Kunden und ausbleibende Aufträge machen mir keine Angst mehr. Ich hab dank Benita vorgesorgt. Vor einigen Jahren habe ich Benita und Profit First durch einen anderen Podcast kennengelernt und war sofort überzeugt. Seitdem ist sie meine Steuerberaterin und ich bin heute sehr dankbar, dass sie sich nun auch in die Reihe der starken Frauen meines Podcasts einreiht.

Seitdem ich Profit First nicht nur selbst nutze, sondern mein Wissen in Finanz-Coachings auch an andere Unternehmer und Unternehmerinnen weitergebe, habe ich das System noch ein zweites Mal lieben gelernt. Das Feedback ist überragend. Meine Coachees schwärmen davon endlich einen Überblick über ihre Finanzen zu haben, ohne selbst Buchhaltungsprofi sein zu müssen. Warum es kompliziert machen, wenn es auch einfach geht? Hör rein und lass dich inspirieren! Selbstständigkeit heißt nicht selbst und ständig zu sein. Du arbeitest nicht für dein Unternehmen, mit Profit First arbeitet den Unternehmen für dich. Viel Spaß!

Podcast – Annie und die starken Frauen

Den Podcast kannst du überall hören, wo es Podcasts gibt oder direkt auch hier auf der Seite streamen. Ich freue mich über neue Abonnenten und deine Bewertung bei iTunes. 

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Show Notes

Alles auf einen Blick: Hier sind die Links zu den Themen, über die im Podcast gesprochen wurde. Viel Spaß beim Nachlesen und selbst ausprobieren. 

Benita Königbauer

Erste Profit First Professional in Deutschland.

Profit First Website

Ein einfaches System aus deinem Business eine Geldmaschine zu machen.

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Anne Fiedler Business Consulting

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Profit First für dein Business: Ich helfe dir als Profit First Professional dabei, dass dein Unternehmen Gewinn macht – vom ersten verdienten Euro an. Die Unternehmensberatung kannst du dir von der BAFA bezuschussen lassen. Aktuell gibt es bis zu 4.000 EUR. Mehr Infos findest du hier.

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Du findest alle Podcast-Folgen auch also Video auf meinem Frau Schnabelkraut YouTube-Kanal. Viel Spaß beim Anschauen.

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Fragen & Antworten

Du möchtest die Kernaussagen noch einmal auf einen Blick? Du magst lieber Lesen als Zuhören? Kein Problem. Hier findest du das für dich aufbereitete Transkript der Podcast-Folge. Viel Spaß beim Nachlesen.

[02:00] Wer bist du und was machst du?

Ich möchte Unternehmern dabei helfen, Freundschaft mit ihren Finanzen zu schließen. Unsere Reichweite und wie weit wir unsere Mission hinaustragen, hängt immer stückweit am Geld. Wenn wir die Finanzen in den Griff kriegen, haben wir einfach viel mehr Kraft, unsere PS auf die Straße zu bringen.

[03:14] Du wendest die Profit-First-Methode an. Was steckt hinter Profit First?
Im ersten Moment kann der Titel abschrecken. Aber im Grunde genommen ist es so, dass jedes Unternehmen in erste Linie für sich selbst sorgen muss. Wenn wir mal ganz ehrlich sind, war das Ziel bei der Gründung ja, dass wir als Unternehmer auch gut leben können. Da, wo wir gut leben und unser Unternehmen gut lebt, da steigen auch unsere gesellschaftlichen Beiträge, also der Anteil, den wir an die Gesellschaft in Form von Steuern abgeben können.

In der klassischen Buchführung sagen wir: Wir machen erst einmal einen Haufen Umsatz und dann bezahlen wir alle Kosten. Wenn wir ganz viel Glück haben, dann bleibt am Ende unterm Strich eine schwarze Zahl – das nennen wir dann Gewinn. Aber: Dinge kosten immer so viel wie man dafür zur Verfügung hat. Bei Profit First machen wir das deshalb umgekehrt und sagen: Zuerst erfüllen wir das wichtigste Ziel des Unternehmens: Dass das Unternehmen gut für sich selbst sorgen kann. Die allererste Aufgabe des Unternehmensgewinns ist, es Rücklagen zu schaffen, so dass das Unternehmen 3-6 Monate überleben kann, ohne einzuknicken. Wenn wir das geschafft haben, haben wir die Möglichkeit, Zukunft zu finanzieren. Ich brauche dann keine Bank, weil ich das aus eigener Kraft finanzieren kann.

Deshalb nehmen wir den Gewinn – Profit First – als erstes von den Einnahmen weg in einer bestimmten Höhe, die wir uns vorstellen. Manchmal kann es ein bisschen dauern, bis wir an unserer Zielgröße angekommen sind. Die zweite Aufgabe ist, dass der Unternehmer versorgt werden muss. Viele ziehen ihr Business die ersten Jahre mit der Gründer-Euphorie durch. Man ist bereit, einfach alles zu geben. Aber dann kommen wir an einen Punkt, wo es anstrengend wird. Das ist ähnlich wie bei einem Baby. Am Anfang müssen wir uns intensiv darum kümmern.

[09:25] Wie hilft Profit First in der Gründungsphase?

Profit First hilft auch in der Gründungsphase, indem wir schon in der Anfangsphase sagen: Du wirst mir mein Gehalt zahlen müssen. Damit du das nicht vergisst – auch wenn du es jetzt noch nicht zahlen musst – setzen wir einen kleinen Beitrag des Umsatzes als Erinnerungsposten fest, den wir immer mal wieder auf ein Unternehmenskonto als Gehalt überweisen.

Wir fangen mit ganz kleinen Einheiten an, steigern uns dann aber dahin, dass es ein anständiges Unternehmergehalt gibt. Natürlich haben wir immer das Finanzamt an der Seite, das ist zu keinem Zeitpunkt jemals unser Geld. Das überweist uns der Kunde treuhänderisch, damit wir das an die Gesellschaft weiterleiten. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, dass auf dem Betriebskonto zu lassen, denn sonst ist das Geld schnell weg.

Und dann haben wir einen Topf, der da übrig bleibt. Jetzt entfaltet sich der Zauber und die Fantasie des Unternehmers. Wir Unternehmer haben eine „Super-Skill“, wir stampfen etwas aus dem Nichts. Wir machen etwas Neues, wo vorher nichts war. Jetzt haben wir also einen Topf mit Ressourcen, z.B. 10 000 Euro, dann finden wir dafür eine Verwendung. Wenn wir 1000 Euro haben, finden wir eine Lösung. Bei Profit First wollen wir immer an diesem “Sweet Spot” bleiben, an dem es gut läuft, wir aber trotzdem immer angehalten sind, unsere Kreativität einzusetzen. Das schaffen wir durch die Verteilung.

[12:47] Im BWL-Studium haben wir gelernt: Umsatz – Kosten = Gewinn. Bei Profit First sagen wir: Umsatz – Gewinn = Was ich für die Kosten übrig habe. Was ändert sich dadurch?
Die meisten von uns sind emotionsgesteuert. Du kennst sicher das Gefühl: Der Kunde hat bezahlt und der Kontostand ist richtig flauschig. Genau in dem Moment kommt jemand und macht dir ein Angebot für etwas, was du richtig toll findest. Dann bist du geneigt zu sagen: „Lass uns das machen!“ und nimmst viel Geld in die Hand. Und dann kommt der neue Monat, die Miete, Versicherungen etc. Drei Tage später schaust du auf dein Konto und denkst: „Ooooh du liebe Zeit. Wie soll das je wieder funktionieren?“

An der grundsätzlichen finanziellen Situation des Unternehmers hat sich in dieser Zeit überhaupt nichts geändert. Aber das Gefühl, das wir haben, ist ganz anders. Wenn drei Tage später jemand mit dem tollen Angebot gekommen wäre, dann hätten wir gesagt: „Jep, ist eine super Idee, aber das machen wir nicht jetzt.“ Gewisse Entscheidungen erleichtert und Profit First, weil das Geld gar nicht erst zur Verfügung steht. Das heißt, es erinnert uns daran, dass wir noch andere Dinge bezahlen müssen.

[20:32] Kannst du eine Kundenstory erzählen, wo Profit First funktioniert hat?
Es gibt da eine Gänsehaut-Story. Ich habe am Anfang auch gedacht: Müssen wir wirklich mehrere Konten haben und wird das einen Unterschied machen, wenn ich die Steuerrücklage aus den Augen schaffen? Ich weiß doch, dass das Geld da liegt! Das Spannende ist, ein Teil von uns weiß das. Aber wenn wir das Geld nicht sehen, dann entwickeln wir auch keine Beziehung dazu. Bei Profit First arbeiten wir nicht mit festen, sondern mit prozentualen Beträgen.

Die Macht davon habe ich erst bei einer Kundin begriffen. Sie hat ihr Geschäft gemacht: überschaubar, kalkulierbar, alles schön. Sie hat dann ein unglaubliches 4. Quartal gemacht, ihr Business ging durch die Decke. Beim Rechnen dachte ich mir schon, dass die Steuernachzahlung nicht angenehm sein wird. Ich rufe sie also an: „Herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen 4. Quartal, das ist wirklich super.

Aber…wir müssen wohl mit dem Dreifachen an Steuern rechnen.“ Da war erst einmal Totenstille auf der anderen Seite, sie musste es erst einmal sacken lassen. Fünf Minuten später rief die Kundin dann noch einmal an und meinte: „Du, ich habe mich in meinem Steuerkonto eingeloggt. Wir können die Steuererklärung jetzt sofort machen, das ganze Geld ist da!“ Dadurch, dass sie prozentual Geld auf ihr Steuerkonto überwiesen hatte, war ihr gar nicht klar, wie viel Geld sie in die Steuerrücklage geschafft hatte. Das ist die Macht dieser Prozente. Profit First wächst zusammen mit dem Unternehmen.

[27:25] Wie bist du zu Profit First gekommen?
Ich bin felsenfest davon überzeugt: Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Meister. Profit First hat mich gefunden. Ich hatte meinen allerersten Onlinekurs im Januar 2014 zum Thema Marketing. Da war ein Finanzberater aus Kanada dabei. Im Juli 2014 kam dann das Buch “Profit First” auf den amerikanischen Markt. Eric ist jemand, wenn ein Buch auf den Markt kommt, hat er es schon gelesen. Er schrieb mir eine Nachricht und sagte: DAS musst du lesen! Ich habe es in einem Rutsch inhaliert. Alles, was man seinem Mandanten erklären wollte, hat dieser Mensch aufgeschrieben – als wäre er in meinem Kopf drin gewesen. Er schreibt in seinem Buch: „Wenn du einen Profit First Professional möchtest, dann schreib mir eine E-Mail.“

Ich schrieb ihm also eine E-Mail, dass ich gerne einen Profit First Professional in München finden möchte. Den gab es aber nicht und er musste erst gemacht werden. Da eine Ausbildung in den USA für mich nicht möglich war, haben wir die Ausbildung über Skype gemacht.

[39:57] Was hat Profit First mit deinem Unternehmen gemacht?
Ich war damals eine ganz klassische Steuerberaterin. Wie viele Steuerberater habe ich den Beruf eigentlich ergriffen, weil ich Menschen mit Finanzen helfen wollte. Irgendwann stellst du dann fest, dass dein größter Nutzen bei der ganzen Bürokratie ist, dass sich deine Kunden keinen Ärger einhandeln und alle Formulare rechtzeitig ausgefüllt und eingereicht werden. Das war mir nicht genug. Als Steuerberater lernst du auch nicht, wie man eine Kanzlei fühlt. Du lernst, wie man Bilanzen und Steuererklärungen macht…aber das Unternehmer sein lernen wir nicht.

Ich habe angefangen, Profit First auch auf meine Zeit anzuwenden und da Prioritäten zu setzen. Es gibt Seelenzeit, das ist der Gewinn. Dann gibt es die Zeit für meine Privatsphäre, das ist äquivalent zum Unternehmergehalt. Dann gibt es die sozialen Dinge, die man tut, z.B. Ehrenämter – das ist der Anteil der Steuer. Dann gibt es einen Anteil, den können wir unserem Unternehmen zur Verfügung stellen: die Ressourcen, die wir ins Unternehmen reingeben, unsere Betriebsausgabenzeit. Ich bin dann schrittweise vom traditionellen Kanzleiwesen weggegangen. Jetzt haben wir gar kein traditionelles Kanzleigeschäft mehr, ich selbst bin im operativem Steuergeschäft nicht mehr drin, weshalb wir auch keine neuen Mandanten aufnehmen. Wir haben 90000 Steuerberater in Deutschland und die machen das super. Das ist nicht mein Feenstaub. Aber Profit First in Deutschland aufbauen, das kann ich tun. Das ist jetzt meine oberste Aufgabe!

[40:49] Viele Gründer tun sich schwer mit den Finanzen. Wie schätze ich im Businessplan meine Betriebseinnahmen und -ausgaben?
Stell dir vor, wie dein Leben ab dem Tag der Gründung aussieht. Was machst du da? Gehst du in ein Büro? Was für ein Büro brauchen wir überhaupt? Reicht vielleicht ein Co-Working Space? Kann ich digital arbeiten? Was muss mindestens gewährleistet sein, damit ich das, was ich tun möchte, wirklich machen kann? Wenn ich Schreiner sein möchte, wird es ohne Werkstadt nicht möglich sein. Spiel das in den Gedanken durch: Welche Geräte nehme ich in die Hand, wenn ich in meinem Geschäft stehe. Dann fallen mir viele Dinge ein, denn wir sind Experten, in dem, was wir tun. Wir wissen in der Regel, was wir brauchen.
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